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Belohnung für hervorragende Jugendarbeit

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Münster. Dass eine gute Jugendarbeit das Herzstück eines Vereins bilden sollte, ist hinlänglich bekannt. Umso erfreulicher ist es dann, wenn ein Engagement in diesem Bereich auch honoriert wird. Geschehen ist dies am vergangenen Samstag. Die Volleyballabteilung des TSC Münster-Gievenbeck erhielt den mit 1250 Euro dotierten Jugendförderpreis des Westdeutschen Volleyballverbandes (WVV). Übergeben wurde der Preis durch den Ehrenpräsidenten des Deutschen Volleyballverbandes, Roland Mader, und vom Präsidenten des WVV, Matthias Fell. „Nach einem dritten Platz im Jahre 2001 und dem zweiten Platz aus 2002 ist es ja nur konsequent, dass wir nun auch mal ganz oben auf dem Treppchen stehen“, freute sich Heinz Schnieders, 1. Vorsitzender des TSC. „Der Verein hat sich sehr über diese Auszeichnung gefreut und ist stolz darauf.“

Rund 800 Vereine des WVV haben sich um den Jugendförderpreis beworben. Die Kriterien für die Vergabe des Preises sind unter anderem die Anzahl an Jugendmannschaften, die Förderkonzepte, die Trainersituation und die Kooperation mit Schulen. „Der TSC hat mit sehr großem Vorsprung gewonnen. Die Arbeit des Vereins ist in allen Bereichen beispielhaft“, erklärte Matthias Fell zur Entscheidung des Preisgerichts.

Derzeit trainieren rund 250 Jungendliche in 25 verschiedenen Mannschaften beim TSC. Diese werden von 21 lizenzierten Trainern betreut. Genau dort möchte der Verein noch weiter investieren. „Besonders im Jugendbereich ist es wichtig, gut ausgebildete Trainer zu haben – die kann man nicht alleine trainieren lassen“, sagt Detlef Bohnstengel-Voß, Abteilungsleiter Volleyball, über die geplanten Investitionen. Auch beim Trainerstab soll zukünftig verstärkt auf die eigene Jugend gesetzt werden. Einige C-Jugend-Spieler sammeln derzeit bereits erste Erfahrungen als Co-Trainer und sollen anschließend an Basistrainer-Lehrgängen teilnehmen.

Der TSC arbeitet gegenwärtig mit neun Schulen zusammen, in denen die Kinder und Jugendlichen durch Schnupperkurse den Zugang zum Volleyball bekommen sollen. Der TSC versteht sich in erster Linie als Breitensportverein und so geht es bei dem Konzept nicht darum, nur nach Leistungssportlern zu suchen. Vielmehr soll der Spaß am Sport vermittelt werden.

„Für mich gibt es seit der Gründung 1971 zwei Höhepunkte in meinem Vereinsleben“, so der sichtlich gerührte Bohnstengel-Voß. „Das eine ist der Aufstieg in die Regionalliga 1978 und das andere ist der Gewinn dieses Preises.“

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