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Bergung geglückt: Bei Rheine notgelandetes Flugzeug wieder "zu Hause"

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<1>Rheine. Die Rheiner Fallschirmspringer können durchatmen: Das vor knapp zwei Wochen beim Flugtag in Eschendorf in einem Maisfeld notgelandete Propeller-Flugzeug ist geborgen.

"Endlich ist sie wieder zu Hause. Wir sind erleichtert. Es ist schön, dass wir unsere geliebte Kilo-Tango wieder hier am Platz haben", sagte Sven Heeger, Vorsitzender des Fallschirmsportclubs Rheine am Donnerstagmittag nach der erfolgreichen Bergung mit einem Lasthubschrauber.

Am Tag zuvor hatte die Firma Helilift die geplante Bergung kurzfristig absagen müssen. Am Donnerstag klappte im zweiten Anlauf alles wie am Schnürchen. Bereits am Vormittag traf der weiß lackierte Bell-205-Hubschrauber der Ahlener Firma Agrarflug Helilift am Verkehrslandeplatz Eschendorf ein.

Bereits am Vortag hatte ein Helilift-Mitarbeiter zusammen mit Rheiner Fallschirmspringern die Cessna 206 für den Lufttransport vorbereitet. Helikopter-Pilot Robert Rücker prüfte kurz die Situation im Maisfeld. Zurück am Flugplatz Eschendorf startete er die Turbine seines "Teppichklopfers" und nahm Kurs auf das Maisfeld.

<2>Schon wenige Minuten später war am Flugplatz wieder das typische Klopfen der Bell 205 zu hören. Und schon tauchte über den Baumwipfeln der Helikopter auf - am Lasthaken unter seinem "Bauch" schwebte die gestrandete Fallschirmspringer-Maschine ein. Der Hubschrauber setzte die nach ihrem Kennzeichen "Kilo-Tango" gerufene Cessna 206 der Rheiner Fallschirmspringer auf dem Hangar-Vorfeld am Flugplatz Eschendorf ab.

Hubschrauber-Pilot Rücker hat nicht zum ersten Mal ein Flugzeug geborgen. "Ich mache das zwar nicht täglich, aber so etwa zehn Maschinen habe ich schon geborgen", sagte der Mitarbeiter der Firma Helilift. Tatsächlich sei die Bergung eines Flugzeugs eine besondere Herausforderung: "Man muss etwas aufpassen. Die Flugzeuge haben natürlich die Eigenart, selbst fliegen zu wollen. Da muss man sehen, dass man die Last stabil hält."

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