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Politik Inland

Berliner Linke will Lafontaine wieder als Parteichef

Berlin - Die Berliner Linke hofft auf eine weiter tragende Rolle des an Krebs erkrankten Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine. „Ich gehe fest davon aus, dass Lafontaine im nächsten Jahr erneut für den Parteivorsitz kandidiert“, sagte der Berliner Linke-Chef Klaus Lederer am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa. Die Frage, ob der 66-jährige W...

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Berlin - Die Berliner Linke hofft auf eine weiter tragende Rolle des an Krebs erkrankten Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine. „Ich gehe fest davon aus, dass Lafontaine im nächsten Jahr erneut für den Parteivorsitz kandidiert“, sagte der Berliner Linke-Chef Klaus Lederer am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse- Agentur dpa.

Die Frage, ob der 66-jährige Westdeutsche nach zwei Jahren als Doppelspitze mit dem ehemaligen PDS-Vorsitzenden Lothar Bisky allein die Parteiführung übernehmen sollte, wollte Lederer nicht beantworten: „Diese Debatte möchte ich nicht vorwegnehmen.“

Die Berliner Linke habe die Differenzen mit Lafontaine zu Regierungsbeteiligungen der Linke und der konkreten Politik des rot- roten Senats bei drastischen Sparentscheidungen immer offengelegt und auch offen ausgetragen, sagte Lederer.

Sie habe jedoch auch Respekt vor Lafontaines Leistung. „Die Entwicklung der Linken zur gesamtdeutschen Partei ist eindeutig mit dem Namen Lafontaine verbunden. In Bezug auf diesen Prozess ist Lafontaine das wichtigste Sprachrohr der Linken“, betonte Lederer.

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