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Party-Polizei

Beruhigung der Ausgehmeilen - Stadt und Gastronomie planen Streifengänge

Dirk Anger

Münster - Die „Party-Polizei“ rückt wieder aus: Bis zu 24 nächtliche Streifengänge sollen zwischen Anfang April und Ende September für Ruhe und Sicherheit auf den beliebten Ausgehmeilen der Stadt sorgen, wie unsere Zeitung erfuhr.

Darauf haben sich Gastronomen, Hotel- und Gaststättenverband sowie das Ordnungsamt jetzt verständigt. Unter dem Stichwort „12 plus“ werden zum einen die schon bewährten Doppelstreifen von Ordnungsamt und privatem Sicherheitsdienst fortgesetzt. Letzterer wird von den Gastronomen bezahlt.

Zwölf Mal werden diese gemeinsamen Streifen in den kommenden Monaten im Kuhviertel, am Alten Fischmarkt und in der Hörsterstraße unterwegs sein. Denn in diesen Bereichen hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Beschwerden über Lärm, Wildpinkler und Müll gegeben.

Zusätzlich - und deshalb trägt das Konzept den Namen „12 plus“ - soll es in diesem Jahr weitere bis zu zwölf Streifengänge geben, die der Service- und Ordnungsdienst des Ordnungsamtes allein durchführt. Mit einer Doppelstreife will die Behörde in den Nachtstunden somit Präsenz zeigen.

Mit der konzertierten Aktion von Gastronomie und Stadt könnten die Brennpunkte des münsterischen Nachtlebens entschärft werden, so die Hoffnung.

Mehr Sauberkeit insbesondere im Kuhviertel will man erreichen, indem die Abfall- und Wirtschaftsbetriebe ihre Reinigungsintervalle umstellen. Außerdem ist eine Öffentlichkeitskampagne der Gastronomie geplant, wie es heißt.

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