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Polnische Partnerstadt

Besucher aus Jastrzebie Zdrój bei Landeskirchschicht in Ibbenbüren

wn

Ibbenbüren. Auf Einladung der Geschäftsführung der RAG Ibbenbüren und des Knappenvereins Tecklenburger Land weilte am Wochenende eine Delegation aus Ibbenbürens polnischer Partnerstadt Jastrzebie Zdrój (Bad Jastrzemb) in der Bergbaustadt. Stadtpräsident Marian Janecki und sein Stellvertreter Frantiszek Piksa wurden von Michal Domagala, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, Katarzyna Wolczanska, Pressesprecherin der Stadt Jastrzebie Zdrój, der Dolmetscherin Lucyna Duda sowie einigen Bergleuten der größten Zeche Jastrzebies, „KWK Zofiówka“, begleitet, die hochrangige Vertreter der Gewerkschaft Solidarnosc sind, heißt es in der Pressemitteilung des Städtepartnerschaftsvereins.

Die beiden Sprecher des Arbeitskreises Jastrzebie Zdrój, Dr. Marlene Klatt und Reinhold Berg, begrüßten die Gäste am Freitag. Bei ersten Gesprächen ging es neben dem Besuchsprogramm vor allem um diverse Partnerschaftsprojekte.

Am Samstag war die Delegation zu einem Besuch des Kraftwerkes und des Bergbaumuseums eingeladen.

Im Bergbaumuseum führte Hans Röhrs den Gästen die Ausstellungsstücke vor. Dabei wurde viel gefachsimpelt, schließlich kamen die Besucher aus einer Bergbaustadt. Der Vorsitzende der Gewerkschaft Solidarnosc, Roman Brudzinski, Schatzmeister Piotr Gruszczyk und Andrzej Zalewski arbeiten in der Partnerstadt auf der größten Zeche „KWK Zofiówka“. Sie waren von dieser Demonstration der regionalen Bergbaugeschichte begeistert.

Höhepunkt des Besuches in Ibbenbüren war die Teilnahme an der 38. Landeskirchschicht, die der Knappenverein Tecklenburger Land anlässlich seines zehnjährigen Bestehens am Sonntag ausrichtete. Die polnische Delegation reihte sich mit der Traditionsfahne der Zeche „Zofiówka“ in die Bergparade durch die Innenstadt ein. Bei einem anschließenden Treffen mit Vertretern der RAG Ibbenbüren, Geschäftsführer Dr. Heinz-Werner Voß, Arbeitsdirektor Wilfried Woller, Betriebsratsvorsitzender Burkhard Bruns und Pressesprecher Dr. Peter Goerke-Mallet sowie mit Vertretern des Arbeitskreises Jastrzebie Zdrój im Städtepartnerschaftsverein standen die ähnlich gelagerten Probleme der beiden Bergbaustädte im Mittelpunkt. Fachgespräche wurden über Fördermengen, Weltmarktpreise und Abbaumethoden geführt. Dieser zukunftsweisende Erfahrungsaustausch sei bereichernd für beide Seiten und solle unbedingt ausgebaut werden, betonte der Sprecher der Geschäftsführung der RAG.

Marian Janecki brachte zum Ausdruck, dass er bereits bei seinen vorangegangenen Besuchen in Ibbenbüren mit großer Wärme empfangen wurde. Er fühle sich wie bei Freunden und gewinne immer wieder neue hinzu.

Die Freundschaft bleibe in den Herzen der Menschen und zeige, dass diese Partnerschaft Zukunft habe. Das Bergwerk sei in beiden Städten von großer Bedeutung, dies verbinde die Menschen.

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