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Tecklenburger Land

Bevergern will Aufwärtstrend fortsetzen

Dennis Keller

Tecklenburger Land. Für Stella Bevergern lief es in der Fußball-Kreisliga A in letzter Zeit richtig gut. Zwei Siege in Folge, dazu sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz - das motiviert natürlich auch für das Ortsderby beim SC Hörstel am Sonntag. Der 19. Spieltag der Kreisliga A beginnt aber schon heute Nachmittag um 16 Uhr. Dabei empfängt Schwarz-Weiß Lienen den SV Teuto Riesenbeck. Gleichzeitig gastiert Brukteria Dreierwalde beim SV Dickenberg. Alle anderen Begegnungen beginnen wie gewohnt am Sonntag um 15 Uhr.

„Nach den letzten beiden Spielen ist die Stimmung in der Mannschaft natürlich richtig gut“, so Bevergerns Trainer Horst Horstmeier. Besonders zu der guten Stimmung im Team beigetragen hat der 3:2-Erfolg in der vergangenen Woche gegen einen direkten Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, den SV Dickenberg. Mit diesem Sieg haben sich die Bevergerner zumindest vorerst ein einigermaßen beruhigendes Punktepolster herausgespielt. „Wir können jetzt ganz befreit aufspielen und wollen auch aus Hörstel mindestens einen Punkt mitnehmen“, sagt Horstmeier. Außerdem ist nach dem Hinspiel natürlich noch eine kleine Rechnung offen. Damals gewannen die Hörsteler mit 2:0 in Bevergern.

Dennoch macht sich Horstmeier nichts vor. Ihm ist klar, dass Hörstel in der Favoritenrolle ist. „Die haben eine ganz spielstarke Mannschaft.“ Das müsse sein Team mit Kampf wieder ausgleichen. Wenn das gelingt, ist laut Horstmeier alles möglich. Dabei muss der Bevergerner Trainer aber gleich mehrere verletzte Spieler ersetzen. Sowohl Lars Muhmann als auch Florian Reckers und Steffen Molitor fehlen verletzt. Außerdem fehlt aller Voraussicht nach auch Timo Reeker aus beruflichen Gründen.

Teuto Riesenbeck

Nachdem das Spiel gegen die Zweitvertretung der Sportfreunde Lotte in der vergangengen Woche ausgefallen ist, wartet Schwarz-Weiß Lienen weiterhin auf den ersten Sieg der Saison. „Die Rollen sind natürlich eindeutig verteilt, die Riesenbecker gehören zu den stärksten Truppen“, so Lienens Trainer Klaus Schmalstieg. „Trotzdem werden wir natürlich alles für den ersten Dreier der Saison tun.“ Für sein Gegenüber Christoph Büscher ist ein Sieg heute ab 16 Uhr Pflicht, auch wenn die Trainingswoche nicht gut gelaufen ist. „Trotzdem müssen wir in Lienen natürlich gewinnen.“ Schließlich wollen die Riesenbecker heute Abend noch ihre Sportgala feiern. Auf Maik Wölte muss Büscher aber definitiv verzichten.

SV Dickenberg -

Brukteria Dreierwalde

Für den SV Dickenberg geht es heute Nachmittag schon um eine ganze Menge. Nach der Niederlage in Bevergern beträgt der Abstand zu einem Nicht-Abstiegsplatz schon vier Punkte. Dreierwaldes Trainer Horst Hillebrand orientiert sich aber nicht an der Tabelle: „Wir dürfen die Dickenberger auf keinen Fall unterschätzen und müssen hoch konzentriert in das Spiel gehen.“ Der SV Dickenberg steht stark unter Druck und braucht unbedingt ein Erfolgserlebnis.

VfL Eintracht Mettingen -

Sportfreunde Lotte 2

Die Eintracht hat nach der Winterpause noch kein Spiel absolviert. Deshalb fällt es Lottes Trainer Jörg Möllmeier auch schwer, den Gegner einzuschätzen. „Vor der Winterpause waren die Mettinger wieder besser. Wie es jetzt aussieht, weiß ich natürlich nicht“, so Möllmeier. Mindestens einen Punkt wollen die Sportfreunde aber aus Mettingen mitnehmen. Verletzungsbedingt nicht mit von der Partie ist Lottes Rene Scheidt.

Westfalia Westerkappeln -

TuS Recke

Die Westfalia steht zwar auf dem 4. Tabellenplatz, muss aber nach der 0:5-Klatsche beim Spitzenreiter Schwarz-Weiß Esch erstmal wieder richtig in die Spur kommen. Das ist das oberste Ziel von Westerkappelns Trainer Rainer Faste für das Spiel gegen den Tabellendritten. aus Recke. „Die Niederlage in Esch war richtig derb, aber mit dem 0:5 waren wir noch gut bedient. Gegen Recke müssen wir verbissener in die Zweikämpfe gehen, um besser ins Spiel zu kommen“, so Faste. An der personellen Situation kann es nicht scheitern, die Westfalia tritt in Bestbesetzung an. Für den TuS Recke ist es das erste Spiel nach der Winterpause.

VfL Büren -

Schwarz-Weiß Esch

Für Bürens Trainer Kai Kapitza geht es gegen den Spitzenreiter eigentlich nur um Schadensbegrenzung. „Die Escher sind mit Recke zusammen die beste Mannschaft.“ Zudem fehlen aus dem kleinen 17-Mann-Kader des VfL gleich drei Spieler verletzungsbedingt. Für Kapitzas Trainerkollegen Bruno Kitroschat ist ein Sieg in Büren Pflicht. „Wir sind gut drauf. Aber wir werden die Bürener sicherlich nicht unterschätzen. Das ist eine spielerisch starke Mannschaft, die eigentlich nicht in den Abstiegskampf gehört.“ Nicht mit dabei sind auf Escher Seite Bastian Blankemeyer und Sebastian Meyer. „Aber mit unserem großen Kader können wir das kompensieren“, ist sich Kitroschat sicher.

SV Halverde -

VfL Ladbergen

„Ladbergen ist für mich die beste Mannschaft der Liga“, sagt Halverdes Trainer Manfred Meemann. „Die Jungs müssen alle an ihre Grenzen gehen, defensiv gut stehen und ihre Zweikämpfe gewinnen.“ Nicht mit dabei sind aufgrund von Verletzungen Maik Kock und Andre Pieper. Außerdem ist Domenic Breuer voraussichtlich aus beruflichen Gründen verhindert. „Ich erwarte dort einen Acker und einige Zuschauer, die den SV Halverde richtig heiß machen werden“, so Ladbergens Trainer Michael Tillmann. Auch wenn es nur zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Esch sind, verspürt er nicht den Druck, aufsteigen zu müssen. Wegen einer Roten Karte muss Tillmann ohne Malte Bauschulte auskommen.

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