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Bezirk 28: Mecklenbeck - Wirtschaftskraft im Grünen

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Münster-Mecklenbeck - Mecklenbeck ist einer der grünsten Stadtteile Münsters bei gleichzeitig ausgesprochen hoher Wirtschaftskraft. Der westliche Teil des Aasees und die Grünzonen jenseits der Mecklenbecker Straße gehören ebenso dazu wie die großen Unternehmen entlang der Weseler Straße, darunter Brillux und die RWE, das Handwerkskammerbildungszentrum an der Echelmeyerstraße und das Gewerbegebiet an der Hansalinie. Was dazu führt, dass ein Stadtteil mit gut 9000 Einwohnern rund 12 000 Arbeitsplätze zu bieten hat. Und es werden noch mehr, wenn erst das geplante Einkaufszentrum südlich der Kirche St. Anna (geplant sind ein Lidl, ein Café und einige kleinteilige Läden) sowie das Stadtbezirkszentrum an der Weseler Straße auf dem ehemaligen Hellweg-Gelände fertig sind. Dort sollen unter anderem ein Fitnesscenter, ein Schuhladen, Bekleidungs- und Spielzeuganbieter den überörtlichen Bedarf decken. Einige Bürger befürchten allerdings eine weitere Zunahme des ohnehin schon starken Verkehrs auf Weseler Straße und Dingbängerweg. Deshalb erhoffen sich vor allem die Anwohner des Dingbängerwegs eine Entlastung von der geplanten Trasse, die Mecklenbecker Straße und Weseler Straße in Höhe der GAD verbinden soll. Ein echtes Ärgerthema ist seit Jahren der Bahnübergang an der Heroldstraße, wo die Schranken zum Leidwesen der Verkehrsteilnehmer dauernd geschlossen sind. Sowohl CDU als auch SPD haben sich nach jahrelangen Debatten dafür ausgesprochen, fast 14 Millionen Euro in eine Verschiebung der Heroldstraße, eine Untertunnelung der Gleise in Höhe der Meyerbeerstraße sowie in einen neuen Bahnhaltepunkt zu investieren. Doch glücklich sind viele Bürger auch mit dieser Lösung nicht. Denn unter der Unterführung sollen sich Radfahrer und Fußgänger eine Spur teilen. Im sozialen Bereich sieht die Ratskandidatin der SPD, Marianne Koch, Nachholbedarf. Sie will sich unter anderem für die Ausweitung der Betreuung der unter Dreijährigen einsetzen. „Eltern warten zum Teil zwei Jahre auf einen Platz“. Ein guter Ansatz sei, in dem geplanten Appartement-Neubau auf dem Gelände des Studentenwohnheims an der Boeselager Straße eine Kita unterzubringen. Zudem wünscht sich Koch eine neue große Turnhalle an der Peter-Wust-Grundschule. „Die jetzigen Kapazitäten reichen nicht aus. Einige Sportarten kann der Verein Wacker Mecklenbeck deshalb nicht anbieten“, bedauert Koch den Ist-Zustand. Womit sie sich mit CDU-Ratskandidat Rolf Klein einig ist, der sich ebenfalls für eine Zweifach-Sporthalle einsetzen will. Da die Grundschule mit bislang zwei Standorten künftig am Dingbängerweg konzentriert werden soll, könne das Projekt durch den Verkauf des alten Schulgebäudes am Schürbusch finanziert werden.

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