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Bezirksliga-Rückblick: TuS ist voll im Soll

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Kreis Warendorf. Das heimische Quartett hat sich nach den ersten beiden Spieltagen aus tabellarischer Sicht in zwei Duos aufgesplittet. Der TuS Freckenhorst (6 Punkte) und die WSU (4) halten sich im oberen, der SC Hoetmar (1) und der SC Füchtorf (0) im unteren Drittel auf.

Doch von einem Fehlstart der beiden Letztgenannten zu sprechen, wäre nach 180 Minuten verfrüht. Gerade Aufsteiger SC Füchtorf zeigte zwei ansprechende Vorstellungen. Doch die Fehler, die in der A-Liga noch verzeihbar sind, werden eine Klasse höher halt rigoros bestraft. Und das Toreschießen ist auch nicht mehr so einfach, wie Bruns und Co gemerkt haben.

Die Hoetmarer zeigten nach dem mageren Auftakt gegen Freckenhorst in Warendorf eine ordentliche Leistung und sind auf dem Weg nach oben. Vor allem der Auftritt von Neuzugang Jörg Kotzan als Libero stimmt optimistisch. Am kommenden Sonntag treffen sich die beiden Teams um 15 Uhr am Hoetmarer Wiebusch – und stehen unter Druck: Der Verlierer wird sich vorerst im unteren Drittel festsetzen.

Die WSU durfte mit dem Punkt, nicht aber mit der gezeigten Leistung gegen Hoetmar zufrieden sein. Zu selten konnte die Offensivabteilung Hoetmars Deckung in Bedrängnis bringen, vor allem in der ersten Stunde gelang dem Favoriten wenig. Erfreulich war dagegen der forsche Auftritt der drei Ex-Junioren Ansgar Vieten, Max Schubert und Pascal Witlandt, die zu der stärksten ihrer Elf gehörten. Eines steht fest: Gegen den Überraschungszweiten aus Welver muss sich die Goldmann-Elf im Heimspiel am Sonntag gehörig steigern.

Beim TuS Freckenhorst läuft mit zwei Siegen alles nach Plan. Auch wenn hin und wieder Sand im Getriebe war, so kann sich die Truppe doch immer wieder auf ihre Stürmer verlassen. Auch die nächste Hürde beim sieglosen Aufsteiger Roland Beckum. solltee kein Problem werden.

Ein weiteres Ausrufezeichen setzte Mitfavorit Wickede/Ruhr, der bei Landesliga-Absteiger Bockum-Hövel mit 4:0 triumphierte. Ebenso überraschend kam der 5:1-Erfolg von Umsteiger SV Herbern gegen Titelanwärter Hilbeck.

Wolfgang Schulz

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