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Biathleten und Trommler

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Greven/ Fürstenau/ Mollseifen. Die Mollseifener Bürger trauten ihren Augen nicht: Ruander, Thailänder, Peruaner, Chinesen, Tibetaner, Papua Neuguiner und Bosnier belegen für zehn Tage die verfügbaren Quartiere im vertrauten Sauerlanddörfchen. Immer zum Schulhalbjahreswechsel gastiert dort der „Zirkus der Kulturen“. Dieser verfolgt zwei Ziele: Zum einen werden auf Einladung des Vereins für Natursport und Kunst und des Judo-Clubs Greven hundert Schüler des Gymnasiums Bersenbrück, des Gymnasiums Gelsenkirchen, der Integrierten Gesamtschule Fürstenau, der Gesamtschule Saarbeck und der Justin-Kleinwächter-Realschule aus Greven mit Themen aus aller Herren Länder vertraut gemacht. Zum anderen bekommen dort Jugendleiter in spe Praxiserfahrung.

Die teilnehmenden fünften und sechsten Jahrgänge haben sich bereits im Unterricht in den jeweiligen Schulen und die Jugendlichen aus den achten bis dreizehnten Klassen in den Wochenendseminaren im Vorfeld in Wochenendseminaren auf das „Winterlager“ vorbereitet.

Wie immer arbeiteten die Schüler auch diesmal in Ländergruppen, in denen sich die Teilnehmer mit den verschiedenen Kulturen vertraut machen. Die Ausbildung zum Biathleten, afrikanischen Trommler und zum Zirkusartisten sorgte für Ausgleich. „Ein Job rund um die Uhr!“ resümieren Irina Graf (IGS-Fürstenau), Franziska Schenk (Gymnasium Bersenbrück), Clara Lanfer (RS – Greven) und Sebastian Klomann (Gesamtschule Saarbeck) aus dem Team der 40 auszubildenden Jugendleiter.

Alle Gruppenergebnisse werden am Ende des Seminars in einer kleinen Ausstellung präsentiert. Beim Fest der Kulturen am letzten Abend werden dann noch einige Beiträge aus dem Alltagsleben der verschiedenen Nationen vorgetragen – etwa Szenen aus dem Bürgerkrieg in Bosnien, ein Familienfest aus Papua Neuguinea, sowie kleinere Theaterstücke aus dem täglichen Leben der einzelnen Länder. Höhepunkte sind natürlich auch die von den Zirkuspädagogen Stefan Preker aus Bonefeld und Wiebke Lahmann aus Hannover eingeübten Zirkusnummern.

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