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Ahlener SG

Bilanz recht ausgeglichen

Herbert Vogel

Ahlen - Auf eine leicht positive Bilanz kann der Dessau-Roßlauer HV 06 zum Abschluss der Hinrunde der Zweiten Handball-Bundesliga Nord blicken und startet als Tabellenzehnter mit 18:16 Punkten und 501:498 Toren in die zweite Hälfte der Saison 2009/10. Hatte man fast vor genau einem Jahr in der Friedrich-Ebert-Halle im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres noch ein Hühnchen zu rupfen mit den Schützlingen von Jens Pfänder, die das Hinspiel in Dessau mit 24:23 für sich entscheiden konnten, so kommen die Ostdeutschen nun mit einem 31:29-Hinspielsieg an die Werse. Überhaupt verliefen die Vergleiche zwischen beiden Teams, die sich in der Vergangenheit bisher 21-mal gegenüberstanden, stets sehr ausgeglichen. Elf Siegen der Ahlener stehen zehn Erfolge der Muldestädter gegenüber, das Torverhältnis von 557:554 spricht für sich. Während die heimische Sieben mit der Partie gegen Dessau ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr bestreitet, bezwangen die Schützlinge von DRHV-Trainer Peter Pysall in der Anhalt-Arena am vergangenen Wochenende schon Eintracht Hildesheim mit 34:25 (15:13). Damit beendeten die Gastgeber die Hildesheimer Siegesserie von zuletzt fünf Siegen in Folge und präsentierten sich gut gerüstet für das Auswärtsspiel in Ahlen.

„Ich bin rundum zufrieden. Das war ein gelungener Start in die Rückrunde“, erklärte Peter Pysall nach der Schlusssirene. Vor knapp 1000 Zuschauern führte Dessau nach neun Minuten schon mit 7:1, doch Hildesheim kämpfte sich bis kurz vor dem Pausenpfiff wieder auf 13:14 heran. Mit einem Zwischenspurt auf 24:17 (41.) sorgte der DRHV dann aber für eine Vorentscheidung und hatte in Robert Lux (10), Patrick Heddrich (7) und Armands Uscins (6) seine besten Torschützen.

In der Winterpause hatte man sich beim internationalen Turnier in Dessau-Roßlau erstmals in die Siegerliste eingetragen und dabei bereits eine gute Form bewiesen. Die Hausherren bezwangen im Endspiel den Süd-Zweitligisten EHV Aue nach zweimal 15 Minuten mit 15:14, während sich Erstligist GWD Minden mit Platz drei begnügen musste. Vor über 1000 Zuschauern hielt Torhüter Andreas Sprecher mit einem parierten Siebenmeter in der letzten Minute den Turniersieg für den DRHV fest. Schon im Halbfinale hatte Dessau für einen Paukenschlag gesorgt und gegen Minden mit 15:14 (7:6) die Oberhand behalten. Warnung genug für die ASG.

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