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Brandursache ungeklärt

Brand an der Sprakeler Straße: Feuer tötet 25 Kälber - 250.000 Euro Schaden

wn

Münster-Kinderhaus - Sieben Kälber rettete der Bauer noch aus der brennenden Scheune. Doch für fünf von ihnen gab es keine Rettung mehr. „Da kann man nichts mehr machen“, stellte Dr. Hans-Jürgen Nelke vom städtischen Veterinäramt fest, „wir müssen sie einschläfern.“

Dramatische Szenen am Donnerstagmorgen beim Brand eines Stalles an der Sprakeler Straße. Insgesamt 25 Kälber wurden von den Flammen getötet. Bis zum Mittag wurde die Bundesstraße gesperrt. Der Verkehr wurde über die schmale Sandruper Straße und die Straße Am Max-Klemens-Kanal umgeleitet. Hunderte Autofahrer steckten mitten im Berufsverkehr im Stau.

Wie der Brand entstehen konnte, das ermittelt derzeit noch die Polizei. Den Schaden schätzte die Feuerwehr gestern Nachmittag auf 250 000 Euro.

20 Kälber befanden sich noch im Gebäude, als die Feuerwehr gestern Morgen an der Brandstelle erschien. Die acht mal 25 Meter große Scheune mit Stallungen stand voll in Flammen. Das komplette Dach war bereits durchgebrannt, während der Löscharbeiten stürzte es dann ein – an ein Betreten des Stalls war danach nicht mehr zu denken.

Durch den Einsatz von gleichzeitig bis zu acht Strahlrohren konnte ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Gebäude des Hofes und einen Flüssiggastank erfolgreich verhindert werden, teilt die Feuerwehr mit.

Das dafür benötigte Löschwasser wurde aus zwei Hydranten an der Sprakeler Straße entnommen und über eine Strecke von 500 Metern bis zum Bauernhof gefördert.

Ein Radlader sorgte am Ende dafür, dass alle Glutnester abgelöscht werden konnten. Die Scheunenwände wurden niedergerissen.

Die Feuerwehr Münster war mit zwei Löschzügen der Berufsfeuerwehr, einem Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr sowie den Löschzügen Kinderhaus und Altstadt der freiwilligen Feuerwehr Münster mit rund 60 Einsatzkräften vier Stunden im Einsatz. Die wegen des Großeinsatzes es unterbesetzten Feuerwachen der Berufsfeuerwehr wurden durch die Löschzüge Gievenbeck und Geist der freiwilligen Feuerwehr besetzt.

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