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Wachleiter beim IWC

Brandschutz-Tipps und die Borussen

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Ahlen - Zweimal „B“: Brandschutz und Borussia Dortmund. Beides stand jetzt im Fokus des Ahlener Industrie- und Wirtschaftsclubs (IWC). Zunächst gab's Experten Tipps, anschließend ging es aufs grüne Geläuf in der Bierbrauer-Stadt des Ruhrgebiets.

Der vorbeugende Brandschutz in eigenen Betrieb und im Privatbereich ist ein wichtiges Thema für die Mitglieder. Als Gesprächspartner standen dabei die Experten der Ahlener Feuerwehr zur Verfügung. Anhand von Beispielen erklärten Walter Wolf, Leiter der hauptamtlichen Wache, und sein Stellvertreter Wolfram Schneider den Teilnehmern die vorbeugenden Maßnahmen und das richtige Verhalten im Brandfall.

Vom Qualm bis zum sogenannten „Flashover“, dem Durchzünden des Feuers, vergehen nur wenige Minuten. Hier wäre schnelles Handeln gefragt. In diesem Zusammenhang bedankte sich Wolf bei der Ahlener Industrie für die Bereitstellung der ehrenamtlichen Feuerwehrleute während eines Einsatzes. Die beiden Experten gaben wertvolle Tipps zu Gefahren sowie der Brandschau und der wirtschaftlichen Bedeutung der Feuerwehr. So bewiesen sie anschaulich, dass die Feuerwehr viel mehr leistet als nur das Feuerlöschen.

Auch in die Welt des deutschen Meisters BVB tauchten die IWC-Mitglieder ein. Sie besichtigten das größte deutsche Stadion - einige sagen auch das schönste Stadion der Welt. Bei einer Exklusivführung im „Signal-Iduna-Park“ erlebten sie den Kabinenbereich, das Gefängnis und die VIP-Räume sowie den Blick aus mehreren Logen. Sie lernten den Fußballtempel aus ganz anderer Sicht kennen und durften auf der Trainerbank platznehmen. Interessant war die Vorstellung des Fanprojekts „Dortmund mit seinen vielfältigen Angeboten“ - zum Beispiel: Unterstützung bei Konflikten, Organisation von Fantreffen, Kinderbetreuung, sportpädagogische Arbeit. Im „Borusseum“ verfolgten die Ahlener Spuren einer wechselvollen Vereinsgeschichte sowie Raritäten, Heiligtümer und Besonderheiten, auch von Siegen und Niederlagen.

Ein Blick auf die Meisterschale in der „Schatzkammer“ durfte dabei natürlich nicht fehlen. Es wurde klar, was schwarzgelbe Fußballtradition und -Faszination ausmacht (auch wenn Fans anderer „Lager“ dabei waren). Den kulinarischen Abschluss bildete das Restaurant „Strobels“, das zum gelungenen Besuch beitrug.

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