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Ahlener SG

Buchstäblich ins Wasser gefallen

Ahlen. Während an der Tabellenspitze der 2. Handball-Bundesliga Nord die Ahlener SG auch am 5. Spieltag nach dem 25:23-Sieg in Bernburg ebenso wie Verfolger TuS N-Lübbecke ihre weißen Westen bewahrte...

Herbert Vogel

Ahlen. Während an der Tabellenspitze der 2. Handball-Bundesliga Nord die Ahlener SG auch am 5. Spieltag nach dem 25:23-Sieg in Bernburg ebenso wie Verfolger TuS N-Lübbecke ihre weißen Westen bewahrte, fiel die Partie zwischen dem HSV Hannover und dem Wilhelmshavener HV buchstäblich ins Wasser. Nach nur sieben Minuten brachen die Schiedsrichter das Spiel beim Stand von 2:4 in der gerade neu eröffneten „KönickeHall“ in Hannover-Langenhagen ab, nachdem sich auf der mit Platten abgedeckten Eisfläche der Halle bei der Premierenveranstaltung Feuchtigkeit gebildet hatte. An ein Weiterspielen war wegen der erhöhten Rutsch- und Verletzungsgefahr nicht zu denken.

Nicht ins Schleudern geriet TuS N-Luebbecke beim 26:17 (12:9)-Erfolg über die TSV Hannover-Burgdorf. Eine sehr starke Abwehrleistung und ein Zwischenspurt Mitte der zweiten Halbzeit brachten den Ostwestfalen den fünften Sieg im fünften Spiel. Gegen die bis dahin ebenfalls noch unbesiegten Gäste aus Burgdorf gelang ein letztlich hochverdienter Heimsieg. Bester Torschütze beim TuS war Linkshänder Olafsson mit neun Treffern, zudem verdiente sich Blazicko im Lübbecker Kasten Bestnoten.

Weiter ohne Niederlage bleibt nach dem 43:33 (23:16) gegen Aufsteiger VfL Bad Schwartau auch der ASV Hamm, der sich mit Tempohandball und einer spielerisch guten Leistung bereits zur Pause deutlich absetzen konnte. Besonderen Anteil am ASV-Sieg hatte der nach seiner Verletzung wieder genesene Marcus Hock mit elf Toren. Nicht eingesetzt werden konnte dagegen Kapitän Frank Schumann, dessen Schulterverletzung noch nicht ganz auskuriert ist. Auch nach dem Wechsel bauten die Hausherren kontinuierlich ihre Führung aus und lagen nach Hartmanns Treffer zum 33:23 (44.) erstmalig mit zehn Toren vorn.

Trotz einer 32:35 (19:18)-Heimniederlage gegen den TV Emsdetten überzeugte die gastgebende HSG Varel ihre Fans und bot dem Favoriten lange Zeit Paroli. Bei den Gästen waren Keeper Cleverly und Mittelmann Knudsen (12/5 Tore) die herausragenden Akteure.

Am Tag der deutschen Einheit fuhr der SV Post Schwerin seinen dritten Saisonsieg ein. Die Mecklenburger setzten sich gegen den SC Magdeburg 2 mit 28:24 (13:9) durch und hatten in Pankofer (7) und Witt (6/1) ihre besten Werfer, während auf der Gegenseite Auerbach (8/2) und Hauge (7/2) überzeugen konnten.

Wieder einmal als Punktelieferant in fremder Halle erwies sich Eintracht Hildesheim und unterlag beim TSV Altenholz mit 29:30 (16:16). Der mit 0:8 Zählern in die Saison gestartete nächste Gegner der Ahlener SG hatte gegen den Favoriten eigentlich nichts zu verlieren und dreht in der Schlussphase eine 29:27-Führung der Gäste noch um. Der neue TSV-Coach Jens Häusler nahm wenige Sekunden vor dem Spielende noch eine Auszeit, und sein Team brachte den knappen Vorsprung sicher über die Zeit.

Einen 30:17 (13:7)-Kantersieg feierte der Dessau-Roßlauer HV gegen Schlusslicht OHV Aurich. Die Muldestädter benötigten jedoch eine zehnminütige Anlaufphase, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Doch nach dem 4:3 (11.) ließen sich die Hausherren nicht mehr stoppen und zogen auf 22:11 (42.) davon. Nach dem 26:13 (51.) schickte DRHV-Coach Peter Pysall seine zweite Garnitur auf das Parkett, die das Spiel locker über die Runden brachte.

Seinen zweiten Sieg feierte der TSV Bremervörde beim 30:27 (16:12) gegen HC Empor Rostock, der damit in fremder Halle weiter ohne Erfolgserlebnis bleibt. Beim Aufsteiger unterlagen die Hansestädter zum dritten Mal in Folge auf gegnerischem Parkett.

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