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„Können alle Fußball spielen“

Budenzauber die Erste: Favoriten kristallisieren sich heraus / Ausrichter überzeugt

Ahlen

In Zwickmühlen wie diese gerät Michael Strickmann heute nur noch allzu selten, zu seinem eigenen Glück. 20 Jahre lang gab Strickmann den Betreuer bei der Ahlener SG, heute steht er bei Vorwärts Ahlen an der Linie. Und seitdem die ASG vor gut zwei Jahren in die Bezirksliga abwanderte, sind direkte Duelle zwischen den Ahlener Traditionsvereinen quasi ausgeschlossen, müssen die zwei Herzen in Strickmanns Brust sich nicht duellieren. Bei den Hallen-Stadtmeisterschaften 2011 indes ist es soweit: Seit gestern streiten sich Vorwärts und Ausrichter ASG um Rang eins in Gruppe eins der Senioren-Konkurrenz, treffen heute (18.48 Uhr) direkt aufeinander.

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Und für wen schlägt Strickmanns Herz nun? „Na für beide natürlich. Ich bin doch in beiden Vereinen Mitglied“, lacht er. Würde allein sein Urteil zählen, die gestern gestarteten Hallen-Stadtmeisterschaften 2011 wären ein einziger Erfolg: Die ASG brillierte als Ausrichter organisatorisch wie sportlich und freute sich über eine volle Friedrich-Ebert-Halle. Und Vorwärts lässt des Betreuers Herz hüpfen, indem es sich mit schickem Spiel für die Finalteilnahme am morgigen Freitag empfiehlt. Durch Gruppe eins also gehen beide bislang durch wie Butter, sammelten gestern brav alle sechs Zähler ein. Bezirksligist ASG bezwang dabei zum Auftakt die Vorhelmer Westfalia (3:1) und versetze der ebenso ambitionierten Elf von Klaus Linnemann einen ersten Dämpfer. „Können leider alle Fußball spielen“, nahm Linnemann es gelassen. Im Gegensatz zur Spielvereinigung Dolberg sowie der Stadtauswahl kommen seine Farben noch infrage für den Freitag.

In Gruppe zwei hingegen hält Rot-Weiß Ahlen alle Fäden in der Hand: Mit vollem Punktekonto blickt der NRW-Ligist dem zweiten Turniertag gelassen entgegen. Dahinter haben die zweite Garde der Ahlener SG, Gaye Genclik und die FSG Ahlen noch alle Chancen auf eine Finalteilnahme.

Und um noch einmal auf Michael Strickmann zurückzukommen: Was die Konkurrenz der Alten Herren betrifft, musste das „Urgestein“ Abstriche machen. In Gruppe eins nämlich war Vorwärts ebenso chancenlos wie Aramäer Ahlen. Bereits nach zwei Gruppenspielen war beider Aus besiegelt – die Stadtauswahl sowie Titelverteidiger Westfalia Vorhelm hatten der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance gelassen und spielen am morgigen Freitag um Alles. Mit der besseren Ausgangslage für die Auswahl: Die sicherte sich im direkten Duell nach einem 3:2-Erfolg den Gruppensieg.

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