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Filmrezensionen

„Callas Assoluta“: Neues Doku-Material

Hans Gerhold

Über die 1977 gestorbene Jahrhundert-Sängerin sind im Lauf der Jahre zahlreiche Dokumentarfilme entstanden, die meist im Fernsehen zu sehen waren.

Die französische Produktion „Callas Assoluta“ von 2007 geht dem Mythos Maria Callas vornehmlich auf der privaten Ebene nach, versammelt seltenes Fotomaterial und Interviews mit noch lebenden Zeitgenossen, so mit dem ihr über die Jahre loyal verbundenen Regisseur Franco Zeffirelli.

Natürlich ist Luchino Visconti (gest. 1976), der mehrere Opern mit der Callas inszenierte, zu sehen, machen die Ausschnitte ihrer Konzerte Lust auf mehr.

Eine unerwartete Aktualität hat der einzige Spielfilm mit Maria Callas gefunden: Pier Paolo Pasolini (gest.1976) setzte sie als Titelheldin in „Medea“ (1969) ein, wo sie ihre Kinder tötet – ein Thema, das zurzeit in allen Medien diskutiert wird.

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