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Reportage für Kinder

Cowboy-Nostalgie

Annegret Schwegmann

Wenn wir uns heute das Cowboy-Leben vorstellen, sehen wir Männer vor uns, die abends am Lagerfeuer entspannen, hinter sich ihre Pferde festgebunden haben und sich zur Feier des Tages einen Schluck Whisky aus der Feldflasche genehmigen. Schön und zum Teil auch wahr.

Ein Cowboy ist – exakt aus dem Englischen übersetzt – ein Kuhjunge, ein Hirte also, der sich um eine Herde zu kümmern hat, ganz ähnlich wie ein Schafhirt.

Die wichtigste Zeit der Cowboys begann vor 150 Jahren, als gewaltige und verwilderte Rinderherden in Texas zusammengetrieben werden mussten. Dazu brauchte man Viehtreiber. Viel Geld bekamen sie nicht dafür. Etwa ein Drittel von ihnen waren Afroamerikaner, Menschen also, deren Vorfahren von Afrika nach Amerika verschleppt worden waren.

Cowboys sind schick. In Amerika schauen sich Tausende von Besuchern ein Rodeo an, bei dem Bullen gefangen und Pferde gezähmt werden. Aus der Mode ist der Cowboy nicht fortzudenken. Amerikanische Präsidenten lieben es, den Cowboyhut zu tragen, wenn sie auf dem Lande urlauben.-ash-

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