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Damen stehen schon in den Startlöchern

Drensteinfurt. Das sieht doch schon richtig gut aus. Statt sich nach dem souveränen Aufstieg in die Bezirksliga erst einmal zurückzulehnen, geben die Handball-Damen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt weiter Vollgas...

Martin Weßeling

Drensteinfurt. Das sieht doch schon richtig gut aus. Statt sich nach dem souveränen Aufstieg in die Bezirksliga erst einmal zurückzulehnen, geben die Handball-Damen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt weiter Vollgas. Sie befinden sich schon seit drei Wochen in der Saisonvorbereitung und haben sich gegenüber der Konkurrenz zumindest in dieser Hinsicht bereits einen kleinen Vorsprung erarbeitet.

„Na ja, wir machen im Juli noch eine kleine Pause. Trotzdem wollen wir natürlich so früh wie möglich fit für die nächste Saison sein“, freut sich Kate Bose, erste Vorsitzende der Handball-Abteilung, über den ehrgeizigen Frühstart der Damen.

Der ist im Prinzip auch dringend nötig, denn der Bezirksliga-Aufsteiger muss ohne großartige Neuzugänge auskommen und eventuell noch einen kleinen Substanzverlust verkraften. Mit Ulla Menge und Ramona Wippold stehen zwei erfahrene Spielerinnen zunächst nur sporadisch zur Verfügung und werden Trainerin Norma Heidorn an der Seitenlinie unterstützen. Dafür rückt mit Sarah Kneilmann eine talentierte Rückraumspielerin aus Amelsbüren ins Aufgebot. Die 21-Jährige spielte zuletzt in Hiltrup, kann aber auch die Kreisläufer-Position ausfüllen und passt allein altersmäßig optimal ins Team.

„Dennoch können wir vorerst keine großen Sprünge machen“, weiß Bose, die den Klassenerhalt als erstes Ziel ausgibt. Darüber hinaus richten die Damen der HSG ihr Hauptaugenmerk momentan auf den Beachhandball. Beim Turnier in Versmold sicherten sich die HSG-Damen den hervorragenden zweiten Platz. Anfang Juli geht es wieder zum großen Beach-Turnier in Dangast. Erst danach dürfte es für den Aufsteiger darum gehen, den Sand aus den Schuhen zu schütteln und sich wieder intensiv auf die Hallensaison vorzubereiten.

Am ersten Spieltag am 6. September steht gleich ein schweres Auswärtsspiel auf dem Programm. Dann wollen die Handballerinnen der HSG dem SV Adler Münster die Flügel stutzen.

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