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Daniel Bahr: "Ich freue mich auf diese Aufgabe"

Martina Döbbe

Münster - Im Sommeranzug stand er Sonntagnachmittag draußen - und fror. Denn so richtig warme Sachen hatte sich Daniel Bahr nicht eingepackt, als er das letzte Mal von Münster nach Berlin pendelte: „Ich dachte, zwei Tage später gehts zurück.“

Doch dann kam es anders: Pausenlose Fraktionssitzungen, Besprechungen, Koalitionsverhandlungen. Und wenn der FDP-Politiker das nächste Mal in die Westfalenmetropole zurückfährt, dann nicht mehr „nur“ als Bundestagsabgeordneter: Künftig wird der Liberale aus Münster als Parlamentarischer Staatssekretär an der Seite des neuen Gesundheitsministers Philipp Rösler in die deutsche Gesundheitspolitik eingreifen.

Noch mehr als bisher, wie er Sonntag im Gespräch mit unserer Zeitung betont. Denn dieser Bereich war auch in den vergangenen Jahren in Berlin bereits sein Schwerpunkt.

Und wie fühlt man sich mit 32 Jahren als frischgebackener Minister-Stellvertreter? „Sehr gut“, lautet die Antwort durchs Telefon in einer kurzen Pause während des Parteitages der Liberalen am Sonntag in Berlin. Allerdings: „Es waren so harte Wochen bis jetzt, da kommt man kaum zum Luftholen. Aber ich freue mich total auf diese neue Aufgabe“, sagt Bahr. Wohl wissend, dass seine Freizeit sicherlich noch knapper als bisher ausfallen wird. Natürlich werde er seinen Wohnsitz in Münster behalten, natürlich werde er auch Ansprechpartner für die Menschen hier vor Ort bleiben, natürlich werde er nach wie vor die Interessen der Stadt und des Münsterlandes in Berlin vertreten.

Und die Reaktionen auf sein neues Amt? „Das Handy stand nicht still, pausenlos SMS und Mails“, freut sich der Politiker über viele Glückwünsche - nicht nur aus Münster.

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