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Das ist Kunst: Sieg mit verstauchtem Finger

Niklas Sprenger

Oelde/Ahlen - Der Tradition, als Saisonabschluss am 17. Oelder Flutlichtschwimmen teilzunehmen, folgten am vergangenen Wochenende auch die Ahlener Sven Mielczarek (Jahrgang 1990) und Niklas Kunst (1989). Beide gingen früher für die Ahlener SG an den Start und vertreten nun die Farben des Maxi Swim-Teams Hamm.

Mielczarek, der nach seiner Grundausbildung bei der Bundeswehr noch nicht ganz seine Form wiedergefunden hat, verpasste das Finale über 200 m Lagen, das durch Addition der vorherigen 50 m-Strecken aller vier Lagen erreicht werden konnte, äußerst knapp. Nach nicht ganz zufriedenstellenden Leistungen über die 50 m-Distanzen fehlten ihm als Gesamt-Siebter 14 Hundertstelsekunden auf den Sechstplatzierten in der Altersklasse 1992 und älter und damit zum Einzug ins Finale.

Kunst, bis vor wenigen Wochen durch seinen USA-Aufenthalt ebenfalls noch auf der Suche nach seiner Form, konnte in Oelde seinen Aufwärtstrend von den Deutschen Meisterschaften, die Ende Juni stattfanden, fortsetzen. So war er Schnellster des gesamten Wettkampfes über 50 m Brust und Rücken und verpasste beide Male die Veranstaltungsrekorde nur um wenige Zehntel. Trotz eines verstauchten Fingers qualifizierte er sich als Erster in der Altersklasse 1992 und älter für das Finale unter Flutlicht und schlug nach einem spannenden Rennen in 2:14,97 Min. mit gut drei Sekunden Vorsprung auch dort als Erster an.

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