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Das Team der Stunde kommt

André Fischer

Ahlen - Aller guten Dinge sind drei?! Das mag sich die ASG vor dem Gastspiel am Samstag beim VfL Bad Schwartau gedacht haben. In zuvor erst zwei Vergleichen nach dem Wiederaufstieg der Nordlichter gab es zwei Siege für die Jungs von Trainer Jens Pfänder. Eine klare Sache also? Nein, diesmal nicht. Trotz einer starken Anfangsphase brachen die Gäste nach einer Viertelstunde ein und überließen Bad Schwartau das Parkett. Die Folge: Saisonniederlage zwei stand nach 60 Minuten zu Buche.

Nicht weiter dramatisch, hatte Coach Pfänder doch vor der Saison von Höhen und Tiefen gesprochen. Jüngst waren die Rot-Weißen ohne Frage auf dem aufsteigenden Ast. Fünf Siege und ein Remis standen aus den letzten sechs Spielen auf dem Konto. Der Lohn war und ist noch immer der dritte Platz. Der Start in die neue Saison darf demnach als durchaus gelungen bezeichnet werden. Die ASG ist mittendrin in der Spitzengruppe, und das, obwohl es vor der Spielzeit einen enormen Umbruch gab.

Die Niederlage beim VfL könnte das richtige Signal zur richtigen Zeit sein - obwohl Jens Pfänder gern darauf verzichtet hätte. Er wirkte nach dem 29:33 angefressen. Die stressige Pokal-Woche wollte er nicht als Ausrede gelten lassen. „Schwartau hatte ebenfalls diesen positiven Stress“, so Pfänder. Zu viele individuelle Fehler waren der Knackpunkt. Zudem zeigte sich die sonst sehr sattelfeste Abwehr löchrig. 18 Gegentore zum Wechsel belegen das. Hier wird Pfänder im Training ansetzen, denn schon am Samstag steigt das nächste Top-Spiel gegen den Tabellenzweiten VfL Potsdam - das Team der Stunde in der Zweiten Liga Nord.

Wie der Aufsteiger zu knacken ist, darüber wird sich Pfänder seine Gedanken während der langen Zugfahrt am Sonntag zum Trainerlehrgang des DHB nach Stuttgart gemacht haben. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle.

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