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„Das war wohl das negative Highlight“

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Ahlen. Eine 14:37 (8:16)-Packung kassierten am Sonntag die Landesliga-Handballerinnen der Ahlener SG beim VfL Brambauer und verpassten so ihren zweiten Auswärtssieg mehr als deutlich. Die Rot-Weißen gingen zwar stark ersatzgeschwächt in die Partie beim Tabellenvierten, doch wollte Dirk Achtstetter das nicht als Entschuldigung gelten lassen: „Das war wohl das negative Highlight in diesem Jahr. Es ist unter den personellen Bedingungen keine Schande, gegen Brambauer zu verlieren. Aber die gezeigte Einstellung geht gar nicht“, ärgerte sich der ASG-Trainer.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahmen die Gastgeberinnen immer mehr das Kommando, während die ASG nervös agierte und reihenweise Fehler im Angriff produzierte. Diese wurden von Brambauer eiskalt ausgenutzt und immer wieder in Tore umgemünzt. So war die Vorentscheidung angesichts der deutlich Halbzeitführung bereits zu Gunsten des VfL gefallen, zumal Moral und Einsatzwille bei den Gästen mit jedem Gegentor weiter nachließen. Fast ohne Gegenwehr ergab man sich seinem Schicksal.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Die ASG-Frauen boten ein wahres Trauerspiel, standen nahezu emotionslos auf dem Feld. „Eine Art und Weise, die ich nicht gerne sehe. Es wird ernste Gespräche geben“, konnte Achtstetter kaum fassen, was sich vor seinen Augen abspielte. Nur noch sechs Treffer gelangen seinen Schützlingen nach der Pause – viel zu wenig, um die Gastgeber noch einmal in Schwierigkeiten zu bringen.

Ahlener SG: Geers - Frie, Guber (1), Kohlstedt (4), Hölscher (1), Mathis (4), Szymendera, Brinkmann, Kreitinger (4), Longo, Hartmann.

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