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Das Zittern beginnt

André Fischer

Vorhelm - Wird es nochmals richtig eng für die TuS Westfalia? Noch sechs Zähler beträgt der Vorsprung auf den Vorletzten TuS Wadersloh. Noch, denn die Teams im Tabellenkeller punkten von Spieltag zu Spieltag und rücken den Vorhelmern immer mehr auf die Pelle. Jüngst machte Gaye Genclik mit dem knappen 2:1-Erfolg in Vorhelm einen großen Sprung nach vorn. Klar, dass die Westfalia auf der Zielgeraden der Saison noch einige Punkte sammeln muss, um ganz sicher zu gehen. Schon am Sonntag beim Derby in Enniger gilt es, auf den Erfolgsweg zurückzukehren. Anstoß ist um 15 Uhr.

„Die Voraussetzungen sind wieder mal alles andere als optimal“, ist Coach Klaus Linnemann im Vorfeld skeptisch. Zum Kranken-Lazarett gesellte sich am Donnerstag noch Nils Westermann hinzu. Damit überhaupt eine Truppe die „Reise“ in die Nachbarschaft antreten kann, müssen wieder A-Junioren aushelfen. Christian Schmidt und auch Philipp Woestmann haben bereits ihre Bereitschaft erklärt, nach dem wichtigen Spiel der A-Jugendlichen am Sonntagmorgen beim SC Roland Beckum zur ersten Mannschaft zu stoßen. Möglich, dass auch Oliver Albrecht wieder zum Kader gehört. Für den A-Junior wäre es das fünfte Spiel innerhalb von acht Tagen. Aushelfen soll auch Benjamin Jäger, der seine Fußballschuhe eigentlich schon an den berühmten Nagel gehängt hatte. Er wurde am Donnerstag gegen Gaye eingewechselt.

Auch wenn Vorhelm als Außenseiter beim Tabellendritten antritt, setzt Coach Linnemann auf das Prinzip Hoffnung. „Vielleicht motiviert uns die ungewohnt große Zuschauerkulisse. Wer weiß? Wenn wir konzentriert agieren, können wir was holen“, ist er sich sicher. Sonntagnachmittag gegen 16.50 Uhr ist er schlauer.

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