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Serie: Katzenarten

Der Berglöwe unter den Katzen

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Sein Fell ist bis auf einige kleine dunkle Abzeichen am Kopf und an der Schwanzspitze ungemustert. Die Fellfarbe reicht von rot-braun über gelb-braun bis silbriggrau. Wegen der silbrigen Färbung wird er auch „Silberlöwe“ genannt – der Puma.

Anders als das einfarbige Fell der erwachsenen Tiere ist das der Jungtiere mit schwarzen Punkten versehen. Diese Fleckenzeichnung dient den jungen Pumas zur Tarnung und verschwindet noch im ersten Lebensjahr.

Pumas gehören zu den Kleinkatzen, obwohl sie etwa so groß werden wie Leoparden. Sie sind sehr anpassungsfähige Raubkatzen und besiedeln die unterschiedlichsten Lebensräume Nord- und Südamerikas. Sie sind von Tropischen Wäldern über Grasland und Wüsten bis in Gebirgshöhen von bis zu 4500 Metern zu Hause. Letzteres Verbreitungsgebiet hat ihm auch den Namen „Berglöwe“ eingebracht. Sie ernähren sich vorwiegend von Kleinsäugern.

Das Verbreitungsgebiet des Puma erstreckt sich von Kanada bis nach Patagonien. Doch wurde der Puma von seinem einzigen natürlichen Feind, dem Menschen, so stark verfolgt, dass er heute hauptsächlich in von Menschen nur dünn besiedelten Gebieten lebt. Obwohl er unter Schutz steht, fällt er noch immer als vermeintlicher Viehdieb der Flinte manches Bauern zum Opfer. In der Regel meidet er Begegnungen mit dem Menschen. Durch Verknappungen seines ungestörten Lebensraumes ist er in der Nähe von Siedlungen anzutreffen. Selten kommt es zu Übergriffen durch den Puma, die meist glimpflich ausgehen. In solchen Regionen wird vor dem Puma mit Schildern gewarnt, wie wir sie eher bezüglich Rehen und Hirschen kennen.

Möchtest du mehr über Katzen wie den Puma wissen? Das Museum für Naturkunde des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster stellt die verschiedenen Katzen dieser Welt in der Sonderausstellung „Alles für die Katz’ – Natur- und Kulturgeschichte der Katzen“ vor.

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