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Der Bologna-Prozess

Berlin - Die Wissenschaftsminister von 29 europäischen Staaten unterschrieben 1999 in der italienischen Hochschulstadt Bologna eine Erklärung zur Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraums Europa. Dazu gehört eine einheitliche Studienstruktur mit aufeinander aufbauenden Abschlüssen (Bachelor, Master, Promotion). Inzwischen ist die Zahl der Bologna-Unterzeichner-Staaten auf 46...

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Berlin - Die Wissenschaftsminister von 29 europäischen Staaten unterschrieben 1999 in der italienischen Hochschulstadt Bologna eine Erklärung zur Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraums Europa. Dazu gehört eine einheitliche Studienstruktur mit aufeinander aufbauenden Abschlüssen (Bachelor, Master, Promotion). Inzwischen ist die Zahl der Bologna-Unterzeichner-Staaten auf 46 angewachsen. Weitere 20 Staaten haben ihr Interesse bekundet.

Seit zwei Jahren häufen sich die Klagen bei Studierenden wie bei Lehrenden: Unnötige Stofffülle und Verschulung in den überwiegend nur sechssemestrigen Bachelor-Studiengängen, weniger Mobilität als zuvor, Leistungsdruck von Anfang an wegen der zusätzlichen Aufnahmehürden für das anschließende Master-Studium - und in vielen Berufen nach wie vor Zweifel an der Arbeitsmarkt-Tauglichkeit des Bachelor-Abschlusses. Jura und auch die medizinischen Studiengänge sind von der Reform bislang völlig ausgenommen.

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