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area4 Festival

Der Festivalleiter: Mit ihm läuft’s glatt

Michaela Töns

<1>Als die Meldung, das Area-4-Line-up sei komplett, kürzlich in die Redaktion flatterte, hatte Andreas Sengebusch einen großen Teil seiner Arbeit erledigt: das Booking der Bands. Als Festivalleiter hat er dafür gesorgt, dass die Ärzte, Slipknot und Co tatsächlich in Lüdinghausen einen Gig spielen werden. Schon kurz nach dem Festival im vergangenen Jahr haben er und seine Kollegen der Konzertproduktionsfirma FKP Scorpio aus Hamburg begonnen, Bands für den Termin in diesem Jahr zu buchen. Parallel haben sie auch überlegt, „was man noch auf das Gelände stellen kann“, erklärt der 39-Jährige.

Die Grundaufteilung des Festivals mit Bühnenstandort und Zeltplatz sei zwar klar, doch gebe es immer Verbesserungspotenzial und neue Elemente, die unterzubringen sind. Und das am besten so, dass sie nicht im Weg stehen und gleichzeitig gut zu erreichen sind. Andreas und seine Kollegen überlegen sich, welchen Weg die Besucherströme zu Fuß und mit dem Auto nehmen, wie lange die Gäste brauchen, um vom letzten Zeltplatzwinkel vor die Bühne zu kommen und wie viele Toiletten an welchem Standort benötigt werden. „Im Idealfall merkt der Besucher gar nicht, dass wir darüber nachgedacht haben“, erklärt Andreas. Er sei dazu da, dass alles glatt laufe. Dazu müsse man wiessen, wie der Mikrokosmos „Festival“ funktioniert. „Was wir da bauen, ist schließlich eine kleine Stadt.“

Wenn er in der Woche vor dem Festival nach Lüdinghausen reist, ist das Area 4 für ihn das Saisonfinale. Dann liegen schon sechs Festivals – darunter das Hurricane und das Southside – hinter ihm. Und wenn letztlich die Technik aufgestellt, die Festivalbesucher vor der Bühne und die Musiker auf selbiger sind, bleibt endlich auch Zeit, um zu genießen. Vor allem auf die Ärzte freut sich Andreas. Und auf das, was die ehemaligen System-Of-A-Down-Aktiven produzieren.

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