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LenzBlog

Die Autorin

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Ihr habt euch dafür entschieden, mit den Münster-Klischees zu spielen. Warum?

Ina Brauckhoff : Wir haben bewusst einen Comic mit Lokalkolorit entworfen, da wir etwas über die Tücken des Studiums und Lebens in Münster erzählen möchten. Da soll es Elemente geben, die das Wiedererkennen ermöglichen. Und welcher Münsteraner kann nicht von sich behaupten, wenn er den Fahrradpolizisten bei seiner Kontrolle sieht: „Das ist mir auch schon passiert!“ Münster ist einfach eine sehr spezielle Stadt. Gerade als Ersti gilt es da Neues, Skurriles kennenzulernen und damit haben wir gespielt. Der Comic ist sowohl meine Abrechnung mit Münster als auch meine Liebeserklärung an diese Stadt!

Warum stehen Finn und Patrizia stellvertretend für die Münster-Studis?

Ina: Tun sie das? Ich denke nicht, dass wir mit Finn und Patrizia Stereotypen schaffen wollten, aber natürlich teilen sie Probleme, mit denen sich die meisten Erstis in Münster herumschlagen müssen. Das Studium ist ein neuer Lebensabschnitt, in dem es gilt, eine Unmenge an Entscheidungen zu treffen, die nicht nur das Studium betreffen. Wie möchte ich mein Leben gestalten? Wie finde ich Freunde? Womit kann ich mich identifizieren? Hawerkamp oder Heaven, Marktcafe oder Destille, Mensaburger oder Gemüserösti? Finn und Patrizia sind zwei extrem gegensätzliche Charaktere und insofern stehen sie wahrscheinlich stellvertretend für die Bandbreite an Typen, denen man in seinem Studium über den Weg läuft. -

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