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Rot Weiss Ahlen

Die das Schicksal von Miro Klose teilen

Cedric Gebhardt

Ahlen. Die Flaute im Angriff, die der zweiten Mannschaft RW Ahlens bereits seit einigen Jahren und somit schon fast traditionell Saison für Saison zum Problem wird, ficht Andreas Zimmermann nicht an.

Der Coach der Rot-Weißen bleibt auch nach dem 0:0 bei TuS Dornberg gelassen. Stattdessen richtet „Zimbo“ seinen Blick fünf Klassen nach oben. Dort, in der Ersten Bundesliga, findet er Bestätigung. Und zwar ganz oben beim großen FC Bayern. „Miroslav Klose hat seine Dinger auch eine Zeit lang nicht reingemacht“, erinnert sich der Ahlener Übungsleiter an die Flaute beim Nationalstürmer.

Auch Klose hat seinen Torhunger eine Weile nicht stillen, seinem Konto keine weiteren Treffer hinzufügen können. Das aber behebt sich meist von ganz allein. Auf denselben Effekt setzt Andreas Zimmermann künftig für seine Jungs. „Wir müssen am Abschluss arbeiten“, hat Zimmermann dennoch festgestellt. Belege genug für seine Ansicht sammelte er gegen Dornberg. Sowohl Patrick Schade als auch Ole Kittner und Mohammed Bulut vergaben beste Chancen zuhauf. Das gut funktionierende Pressing der Rot-Weißen zahlte sich somit nicht aus. Moussa Yacoubou, der bisher einen guten Eindruck gemacht hat, erwischte bei der TuS einen schlechten Tag, machte einen unglücklichen Eindruck.

Anders Mohammed Bulut, der für Yacoubou zur zweiten Hälfte kam. „Mohammed hat genau die Antwort gegeben, die wir wollten“, freute sich Andreas Zimmermann. Bulut, der diesmal nicht von Beginn an zum Einsatz kam, gab Vollgas. Auch der für Miguel Dotor-Ledo eingetauschte René Kargels zeigte sich verbessert. Alles in allem freute sich RW-Trainer Zimmermann über eine „super Reaktion“, die sein Team nach dem mauen 1:2 gegen Emsdetten gezeigt hatte. „Wir haben einen großen Schritt nach vorn gemacht“, befand „Zimbo“. Dass es dennoch nicht zu mehr als einer Punkteteilung reichte, stand für ihn auf einem anderen Blatt. Sobald die Sturmflaute abflaut, dürften auch wieder „Dreier“ eintrudeln. Bis dahin bleibt wenigstens die Gewissheit, dass auch Miro Klose einst dasselbe Schicksal teilte.

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