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Politik Inland

Die deutschen Nachrichtendienste

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» Der Bundesnachrichtendienst (BND) sammelt seit 1956 für die Bundesregierung politische, wirtschaftliche, militärische, technische und wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Ausland. Seit dem Ende der Ost-West-Konfrontation kümmert er sich zunehmend um die Bereiche Drogenhandel, Geldwäsche, illegaler Waffen- und Technologiehandel und den internationalen Terrorismus. Organisatorisch ist der BND dem Geheimdienst-Koordinator im Kanzleramt unterstellt. Die 6000 Mitarbeiter in Pullach und Berlin dürfen nicht im Inland tätig werden.

» Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) mit Sitz in Köln hat seit 1950 die innere Sicherheit im Auge. Darüber erstellt das BfV mit 2500 Mitarbeitern jährlich den Verfassungsschutzbericht. Dieser befasst sich mit Links- und Rechtsextremisten sowie ausländischen Extremisten. Der Verfassungsschutz gewinnt 60 Prozent seiner Informationen aus offenen Quellen - wie Zeitungen.

» Militärischer Abschirmdienst (MAD): Der 1956 gegründete Dienst soll die Bundeswehr und das Verteidigungsministerium gegen „sicherheitsgefährdende oder geheimdienstliche Tätigkeiten“ - also Sabotage, Zersetzung und Spionage - schützen. Die Zentrale der 1300 Mitarbeiter ist in Köln.

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