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Filmrezensionen

„Die Erde von oben“: Aufrüttelnd

wn

Wie schön die Erde ist, hat im Zeitalter zunehmender Umweltkatastrophen seit einigen Jahren zu einer Fülle von Dokumentar- und Naturfilmen wie „Unsere Ozeane“ geführt, die die Schönheit wenigstens im Bild zu bewahren suchen. Während das Öl von BP die Erde von unten verseucht, nimmt „Die Erde von oben“ den anderen Weg.

Ausgangspunkt der achtteiligen Film-Reihe sind die gleichnamigen Fotobände (vier Millionen verkaufte Auflage, 100 Ausstellungen) von Yann Arthus-Bertrand, der mit der erklärten Absicht ans Werk ging, nicht nur die faszinierenden Seiten der Erde zu zeigen, sondern Zuschauer für die „zunehmende Bedrohung der natürlichen Umwelt durch die menschliche Zivilisation“ zu sensibilisieren. Aus über 3000 Flugstunden und 500 000 Luftaufnahmen stammt das Basismaterial.

Die Filme sind zwar bereits als Blu-Ray-DVDs über Greenpeace Energy im Internet-Handel zu beziehen und natürlich ein Genuss im entsprechenden Heimkino. Sie aber in HD-Qualität im Kino zu sehen, ist sozusagen erste Film-Pflicht. Der erste Teil („Artenvielfalt“) lief bereits, der zweite wird am 20. Juni über „Erde und Ressourcen“ informieren. Es geht um die Bodenschätze des Planeten, die, bei aller Vielfalt und an den erstaunlichsten Orten, eben nicht unbegrenzt verfügbar sind.

» Die weiteren Titel und Themen der Reihe: „Wasser“ (18.7.), „Seen und Ozeane“ (15.8.), „Nahrung für die Welt“ (12.9.), „Menschen und Tiere“ (10.10.), „Die großen Flüsse“ (7.11.) und „Der Wald“ (5.12.). -ger-

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