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Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin

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Mountain View – Beim ersten Treffen im Jahr 1995 sollen sich die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin nicht gemocht haben. Der 24-jährige Page und der ein Jahr jüngere Brin stritten über jedes Thema, auf das die Sprache kam, besagt die offizielle Google-Geschichte. Es war erst die Arbeit an ihrer Internet-Suchmaschine, die die beiden zusammenschweißte.

Beide Google-Gründer kommen aus Wissenschaftler-Familien. Der Vater von Larry Page war Professor für Computer-Wissenschaften und künstliche Intelligenz, seine Mutter unterrichtete Programmier-Sprachen. Da wundert es nicht, dass Larry sich im zarten Alter von sechs Jahren für Computer begeisterte.

Brin kam mit sechs gerade erst in den USA an: Seine Eltern, Moskauer Mathematiker, verließen die Sowjetunion 1979. Brin soll die Schlüsselrolle bei der Einhaltung des Google-Prinzips zukommen, nichts Böses zu tun („Don't Be Evil“). „Böse ist, was Sergey als Böse bezeichnet“, sagte Google-Chef Eric Schmidt einmal dem Magazin „Wired“.

Das Magazin „Forbes“ schätzte das Vermögen der beiden Enddreißiger im März auf jeweils knapp 19 Milliarden Dollar. Als erstes fällt an Page und Brin jedoch auf, wie sehr sie sich bemühen, bodenständig zu bleiben. Keine Luxus-Yachten, keine rauschenden Party oder andere Milliardärs-Exzesse.

Stattdessen tragen die beiden eisern T-Shirt und Jeans, fahren einen umweltfreundlichen Toyota Prius und beziehen von Google Jahr für Jahr das symbolische Gehalt von einem Dollar. Immerhin mietete sich Page für seine Hochzeit im vergangenen Jahr gleich zwei Karibik-Inseln. Allzuviel gekostet haben dürfte ihn das jedoch nicht: Eine davon gehört dem befreundeten Milliardär Richard Branson, dem Virgin-Gründer.

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