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Die Jungs drehen den Teig durch die Mühle

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-sch- Hopsten. Im Schulzentrum duftet es köstlich. Tobias zieht ein heißes Backblech mit Spritzgebäck aus dem Backofen. „Die brauchen noch einige Minuten“, sagt die Vorsitzende der Landjugend, Andrea von der Haar. Damit die Landjugendlichen versierte Weihnachtsbäcker werden, braucht es scheinbar noch etwas Übung. Trotzdem sind alle Teilnehmer mit Eifer und guter Laune dabei. Sie backen Plätzchen für den Hopstener Leprabasar.

„Etwa drei bis vier Stunden werden wir benötigen, um alle Kuchenteige abgebacken zu haben“, sagen die Jugendlichen. In der Schulküche stehen mehrere Backöfen zur Verfügung. Wenn sie erst einmal die Hitze haben, geht das Backen sehr schnell, erfahren einige Mädchen. „Oje, die sind zu dunkel geworden“, finden sie. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt alles reibungslos. Die Jungen drehen unter Leitung von Manuela Rottinghaus fleißig den Teig für das Spritzgebäck durch die Mühle. „Den Teig haben unsere Mütter hergestellt“, erzählen sie. Die Mädchen haben ihre Plätzchenteige ebenfalls zu Hause gefertigt.

In der Schulküche werden Nussplätzchen oder Gebäck mit Marmeladenfüllung aus dem Teig gestochen und auf dem Backblech in den Ofen geschoben. Die fertigen Produkte werden teilweise mit Zuckerguss sowie Streuseln verziert und in große Dosen gefüllt. Die Landfrauen wollen die Weihnachtsplätzchen in Tüten verpacken für den Verkauf beim Leprabasar.

„Plätzchen für den Missions- und Leprabasar backen – das machen wir schon mehr als 15 Jahre“, schätzen einige Vorstandsmitglieder. Immer haben die Landjugendlichen viel Spaß bei der Arbeit gehabt – und die Gewissheit, damit etwas für den guten Zweck zu tun.

Am ersten Adventswochenende ist der traditionelle Missions- und Leprabasar in der Aula des Schulzentrums. Aus Anlass des 30-jährigen Bestehens (wir berichteten) ist am Freitag, 30. November, ab 14 Uhr ein Schautag. Dort können die Besucher die Ausstellung bewundern und Kaffee trinken. Am Samstag, 1. Dezember, ist der Basar von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 2. Dezember, von 9 bis 17 Uhr zum Verkauf geöffnet. Kostbare Handarbeiten, viele Bastelartikel, weihnachtliche Deko, Puppenkleidung, Geschenkartikel und Karten werden angeboten. Auch ein Marktstand bietet viele köstliche Delikatessen an.

Am Sonntagmorgen ab 9 Uhr gibt es auch selbst gemachte Leber- und Blutwurst zu kaufen. An allen Tagen ist die Cafeteria geöffnet, außerdem können Lose gekauft werden. Der Erlös des adventlichen Verkaufsbasars ist wieder für das Deutsche Aussätzigen Hilfswerk (Leprahilfe) bestimmt sowie für Einrichtungen, die Kinder und junge Erwachsene mit Behinderungen aus der Gemeinde Hopsten fördern und betreuen.

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