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Silberjubilare bei der Feuerwehr

Die „Last vieler Einsätze“ als verlässliche Stütze getragen

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Ahlen - Gleich mehrere berufliche Gemeinsamkeiten vereinen die beiden hauptamtlichen Feuerwehrleute Wolfram Schneider und Uwe Geismann. Beide sind gelernte Tischler mit Berufserfahrung „auf dem Pütt“ und inzwischen schon seit 25 Jahren im Dienst der Feuerwehr der Stadt Ahlen. Gabriele Hoffmann würdigte als Allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters und für den Feuerschutz verantwortliche Fachbereichsleiterin die langgedienten Beamten.

Stadtbrandamtmann Wolfram Schneider begann im Jahr 1973 seine Berufsausbildung zum Tischler bei der Firma Stratmann in Ahlen, die er nach drei Jahren erfolgreich abschloss. Um sich weiter zu qualifizieren, besuchte er die Fachoberschule für Technik mit der Fachrichtung Bau in Beckum. Nach dem Wehrdienst wechselte der gebürtige Ahlener 1981 zum EBV auf die Zeche Westfalen, wo er später auch als Ausbilder übertage arbeitete. Berufsbegleitend besuchte er bis 1986 erfolgreich die Meisterschule. Seine Leidenschaft für die „Blauröcke“ ist jedoch schon wesentlich älter. Bereits 1976 trat er in die Freiwillige Feuerwehr ein.

Im Jahr 1987 wurde aus dem Ehrenamt Schneiders heutiger Beruf. Nach absolvierter Laufbahn im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst bestand der Experte für vorbeugenden Brandschutz 1996 die Aufstiegsprüfung für den gehobenen Dienst. Nur drei Monate später übernahm er das Amt des stellvertretenden Wachleiters.

Das Tischlerhandwerk lernte auch Stadtbrandoberinspektor Uwe Geismann in Ahlen. Sein Lehrbetrieb war die Firma Anton Hagedorn. Nach dem Besuch der Fachoberschule - Fachrichtung Technik - arbeitete der Feuerwehrbeamte als Betriebsschreiner auf der Zeche Westfalen. Schon 1979 begann, zunächst ehrenamtlich, seine Karriere in der Freiwilligen Feuerwehr. Als Angestellter wechselte er 1986 hauptberuflich zur Feuerwehr, ein Jahr später wurde er zum Feuerwehrmann-Anwärter ernannt. Die Aufstiegsprüfung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst bestand der aus Beckum stammende Wachabteilungsleiter 2005.

Hoffmann schloss in ihren Dank für die geleistete Arbeit ausdrücklich auch die Ehefrauen der Beamten ein, die „die Last vieler Einsätze als verlässliche Stütze bereitwillig mitgetragen“ hätten.

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