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80 Jahre Lengerich - Verkäufersuche - Content

Die Qual der Wahl

Michael Baar

Lengerich - 19 Kandidaten bewerben sich um den Titel beliebteste Verkäuferin oder beliebtester Verkäufer. Sie sind von den Leserinnen und Lesern der Westfälischen Nachrichten vorgeschlagen worden und waren bereit mitzumachen. Das Rennen ist eröffnet, jetzt haben Sie, liebe Leserinnen und Leser, die Wahl. Und hier sind sie, die 19 Kandidaten.

„Brot ist meine Welt“, sagt Sonja Schnieders. Seit dem Jahr 2000 arbeitet die 54-Jährige in der Bäckerei Blömker, überwiegend in der Filiale am Römer in Lengerich. Der Umgang mit den Kunden erfolge „aus dem Bauch heraus“, erzählt sie. Ihre Lieblings-Sorten: „Fitness-Brot und Birne-Weißwein-Schnitte“.

Er ist gelernter Speiseeis-Hersteller, aber eigentlich gehören die kalten Köstlichkeiten seit der Geburt zum Leben von Alessio Casal. „Den Umgang mit den Kunden lernt man mit den Jahren“, sagt der 30-Jährige. Er bietet als Meister im väterlichen Geschäft am Bodelschwinghplatz die Auswahl unter 32 Sorten.

„Wenn das Team stimmt, kommt man auch mit den Kunden klar“, ist Susanne Lipka überzeugt. Sie arbeitet in Lengerich bei Schuh okay - seit 18 Jahren. Man sollte immer gut drauf sein, sagt sie.

Seit zehn Jahren ist Helga Lütkemöller in der Lebensmittelbranche tätig, beim Rewe-Markt an der Wielandstraße in Lengerich „von Anfang an“, sagt die 52-Jährige. „Ich bemühe mich, das, was ich selber gerne hätte, an andere weiterzugeben“, beschreibt die vierfache Mutter ihre Arbeitseinstellung.

Mit Menschen geht Monika Teismann gerne um, sie berät gerne und fühlt sich bei Kooko Moden an der Bahnhofstraße in Lengerich sehr wohl. Seit zwölf Jahren arbeitet die 63-Jährige dort. „Ich möchte, dass die Kunden gerne kommen und zufrieden gehen.“

Ungläubig reagiert Inge Grotpeter auf die Nachricht, dass sie vorgeschlagen worden ist. Seit drei Jahren arbeitet die dreifache Mutter bei der Lienener Bäckerei Schulte. „Die Arbeit macht Spaß“, stellt die 54-Jährige fest.

Schwierige Kunden sieht Angelika Holzmüller (55) „als Herausforderung, ihnen freundlich zu begegnen und zu helfen“. Das scheint ihr zu gelingen, denn seit 40 Jahren arbeitet sie im Schuhhaus Fiegenbaum in Lengerich.

„Das finde ich toll“, platzt es aus Birgit Wiethaup heraus, als sie hört, dass sie als „freundliche Verkäuferin“ vorgeschlagen worden ist. Seit 2002 arbeitet die 44-jährige Mutter zweier Kinder in ihrem Wohnort Kattenvenne in der Filiale der Lengericher Bäckerei Blömker.

Fast dauernd auf Achse ist Bärbel Lieneke. Im sechsten Jahr arbeitet die 39-Jährige bei der Fleischerei Sundermann aus Lengerich und ist „meistens im Fleisch-mobil unterwegs“. Diese Aufgabe beschreibt sie als „interessant und abwechslungsreich“.

„Ich habe so etwas gehört, dass mich jemand vorschlagen will“, ist Detlef Grunde nicht überrascht. Dem 44-Jährigen gehört das Lampenstudio, das seit zweieinhalb Jahren an der Ringeler Straße zu finden ist. „Ich bemühe mich, auf die Kunden einzugehen“, erzählt der gelernte Elektriker und Vater eines Kindes.

Wohin die Reise auch geht, Helmut Wanke findet immer die richtige Verbindung. Seit 1987 arbeitet der 59-Jährige im Reisezentrum im Lengericher Bahnhof. Bei den Tarifen kennt sich der Vater zweier erwachsener Kinder aus. Der Mitarbeiter der Bahn ist von seinem Arbeitgeber an das Reisebüro Peters in Lengerich am Rathausplatz abgestellt worden.

Die Überraschung steht Ursula Bauschulte ins Gesicht geschrieben. „Ich bin vorgeschlagen worden?“, fragt sie vorsichtshalber nach. Seit neun Jahren arbeitet die gelernte Verkäuferin im K+K-Markt in Lengerich. „Ich liebe meinen Beruf und wollte nie etwas anderes machen“, sagt die 56-Jährige.

Die Kunden ehrlich bedienen, denn nicht immer „steht jemandem etwas gut“, beschreibt Hildegard Hanke ihren Arbeitsstil. Seit elf Jahren arbeitet die gelernte Einzelhandelskauffrau bei „engbers Herrenmoden“ in Lengerich. Sie gehe gerne mit Menschen um und habe immer Spaß an Mode, sagt die 56-jährige Mutter zweier Kinder.

Die Überraschung steht Petra Stein ins Gesicht geschrieben. Die 49-Jährige betreibt seit drei Jahren den „Strandkorb“ und den Kiosk im Lengericher Hallenfreibad. „Ich rede mit den Kindern und versuche, auch im größten Trubel die Hektik rauszunehmen“, erzählt die Mutter von vier Kindern.

„Da habe ich überhaupt nicht drüber nachgedacht“, platzt es aus Marita Greshake heraus, als sie von ihrer Nominierung erfährt. Seit dem 1. Juni 2003 arbeitet die gelernte Fachverkäuferin bei der Bäckerei Schulte (Lienen). Die Zufriedenheit der Kunden steht für die 43-Jährige an erster Stelle. Ihr Erfolgsrezept? „Ich versuche, so zu bedienen, wie ich bedient werden möchte.“

In Sachen Fleisch wird Erika Wiegand kaum einer was vormachen können. Seit dem 1. Juli 1994 arbeitet die 67-Jährige bei der Fleischerei Sundermann (Lengerich). „Seit dem 2. Januar 1960 stehe ich hinter der Theke“, spannt sie den Bogen weiter. Damals ist das in der Fleischerei ihres inzwischen verstorbenen Mannes gewesen.

Als gelernte Einzelhandelskauffrau ist Christine Maletz vom Fach. Sie arbeitet im Rewe-Markt an der Wielandstraße. Von der Nominierung „bin ich überrascht“, gesteht die 63-jährige Mutter dreier erwachsener Kinder.

Hier ein freundliches Wort, dort ein kurzer Schwatz und fast immer ein Lächeln im Gesicht: Die Kunden schätzen Hermann Lütkeschümer. Der gelernte Hotelkaufmann betreibt als Selbstständiger den Lotto Shop im „Kaufland.“ Der 55-Jährige geht gern auf die Wünsche der Kunden ein.

Ein Herz für Kinder hat Inge Frömberg. Die gelernte Einzelhandelskauffrau im Bereich Textil arbeitet seit 16 Jahren bei Ernstings Family in Lengerich. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Kinder der Kunden entwickeln“, sagt die 49-Jährige.

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