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Die Skater rollen wieder

Claus Röttig

Münster - Sie rollen wieder: Viele Inline-Skater konnten den Startschuss zur diesjährigen Saison der Skatenight schon gar nicht mehr erwarteten und scharrten bereits eine Stunde vor der Eröffnungsfahrt, die am Wochenende stattfand, mit den Rollen unter den Füßen. „Das Wetter ist toll, die Skates überholt und nun fehlt doch nur noch der richtige Platz, um ein bisschen zu fahren“, so David Lendermann, der extra wegen der Skatenight aus Dortmund angereist war.

Nach dem Startschuss am Hindenburgplatz hieß es für rund 3500 Sportler: Auf den Ring. Nachdem sie den Gievenbecker Weg hinter sich gelassen hatten, konnten die Inline-Skater erst einmal Pause machen: Auf dem Parkplatz vom Ratio-Markt. Danach ging es über die Roxeler Straße, den Dingbänger Weg und die Mecklenbecker Straße wieder zurück zum Hindenburgplatz.

„Jede der Routen, die in den kommenden Wochen gefahren werden, ist zwischen 17 und 20 Kilometer lang“, erklärte Andreas Höse, der als Ordner die Sportler begleitete. Dabei sei auch mangelnde Erfahrung auf den Skates kein großes Problem: „Wer noch nicht bremsen kann, sollte vorher dem Ordner Bescheid sagen – dann kann man sich hinten festhalten und der Ordner bremst mit.“ Zudem fahre ein Begleitfahrzeug am Ende der Schlange mit. „Wer nicht mehr kann, wird dann eben aufgesammelt“, so Höse schmunzelnd.

Um sich die Zeit bis zum Startschuss etwas zu verkürzen, konnten sich die Skater vorher in Geschicklichkeit üben.

Die Gruppe „The Urban Style“ hatte kleine Hütchen aufgebaut, um die die Sportler allerlei Tricks vorführten. „Wir sind aber alle Hobby-Fahrer, die einfach Spaß am Slalom entdeckt haben“, beteuerte Manfred Herzog, Mitglied von Urban Style. Die Mitglieder rekrutierten sich aber aus dem gesamten Bundesgebiet. „Wir sind schon auf verschiedenen Kontesten gefahren und einige von uns stehen sogar auf der Weltrangliste – aber eigentlich ist es nur Spaß“, verriet Manfred Herzog.

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