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Drei Zutaten lassen ein Feuer brennen

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Bei den schlimmsten Waldbränden aller Zeiten in Griechenland haben am Wochenende über 50 Menschen ihr Leben verloren. Verzweifelt wurde versucht, die vielen Feuer zu löschen. Wir haben zusammengestellt, was es da so für Methoden gibt.

Beim Löschen hilft es, gut über Feuer Bescheid zu wissen. Eigentlich braucht es nur drei Zutaten, damit ein Feuer brennt. Fehlt eine, funktioniert es nicht. Das nutzt die Feuerwehr beim Löschen aus. Sie nimmt eine oder mehrere Zutaten weg.

Brennstoff: Das ist die Nahrung für das Feuer, der Stoff der verbrennt. Das kann Holz sein, Gas, Öl, Benzin oder Plastik. Bei Kerzen ist es Wachs. Ohne Brennstoff geht das Feuer aus. Das passiert, wenn die Kerze abgebrannt ist. Gegen Waldbrände holzen Feuerwehren in ganzen Streifen die Bäume ab. Man sagt, sie schlagen Schneisen in den Wald.

Sauerstoff: Das ist ein Gas. Es ist in der normalen Luft, die uns umgibt, immer vorhanden. Wir brauchen es zum Atmen und das Feuer auch. Fehlt Sauerstoff, erlischt das Feuer. Deswegen erleichtert es das Löschen oft, wenn man bei einem Brand in der Wohnung die Fenster geschlossen lässt. Auch der Schaum aus dem Feuerlöscher schließt den Brand luftdicht ab. Er erstickt ihn also.

Energie: Ohne sie geht gar nichts. Sie kann in Form von Hitze da sein. Wenn es sehr heiß wird, entzünden sich zum Beispiel Wälder oder Kohle manchmal selbst. Oder Energie wird hinzugefügt. Das tut der Blitz, der in einen Baum einschlägt. Oder wir mit dem Feuerzeug. Entzieht man Energie, gehen die Flammen aus. Wasser zum Beispiel kühlt das Feuer ab. Es entzieht ihm also Energie. Dabei entsteht eine Wolke Wasserdampf. Die wiederum lässt auch weniger Sauerstoff durch. (dpa/me)

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