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Drensteinfurts Untergang am Kanal

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Münster. Telekom Post SV hat Großes vor, und an diesen Bestrebungen lässt sich die Mannschaft von Trainer Roland Jungfermann nicht hindern. Schon gar nicht vom SV Drensteinfurt, der gestern nach schwacher Vorstellung mit 0:6 (0:5) nach Hause geschickt wurde.

Telekom lieferte im ersten Spielabschnitt eine Galavorstellung ab. Allen voran Spielmacher Mark Watmough: Mit ihm stand und fiel das Spiel der Elf vom Kanal. Bereits nach acht Minuten erzielte Kai Pfaff per Kopf die Führung der Hausherren. Drensteinfurt wurde nicht der Hauch einer Chance gelassen, lediglich zwei Mal kam die Mannschaft von Reinhard Zumdick vor das Tor von Johannes Zumdieck. Dafür klappte es bei den Münsteranern umso besser. In der 21. Minute traf Joshua Kleine-Badenhorst zum 2:0. Innerhalb von nur vier Minuten gelang Arsen Gradina ein Doppelschlag zum 4:0 (29., 33.). Den 5:0-Halbzeitstand stellte Kai Pfaff mit seinem zweiten Tor her.

Dass die Partie gelaufen war, daran hatte auch kein Drensteinfurter auch nur den geringsten Zweifel. Dennoch steckten die Gäste nicht auf und erarbeiteten sich mehr Spielanteile. Das lag allerdings an dem dreifachen Wechsel, den Roland Jungfermann vornehmen musste. Mark Watmough bekam in der ersten Hälfte einen Tritt in den Rücken und musste verletzungsbedingt passen. Er fehlte seinem Team an allen Ecken, die Zuordnung stimmte nicht mehr und Telekom ließ das fußballerische Einmaleins vermissen. Ballverluste und Stellungsfehler wurden offensichtlich, so dass Jungfermann ein wenig angesäuert „spielt Fußball“ von seiner Mannschaft forderte.

Drensteinfurt verfügte über keine ausreichenden spielerischen und technischen Fertigkeiten, um die Fehler in den Reihen der Postler für sich zu nutzen. Zumdick versuchte seine Jungs damit motivieren zu wollen, das Spiel als „Konditionseinheit“ zu sehen, doch ein Torerfolg wollte sich nicht einstellen. Für das 6:0 sorgte Rexhep Jusufi, er verwandelte in der 80. Minute einen Foulelfmeter.

Roland Jungfermann war alles in allem sehr zufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben verdient gewonnen, auch in der Deutlichkeit. In der zweiten Hälfte hätten wir sogar noch erhöhen können, aber das Ergebnis geht so in Ordnung. Drensteinfurt war ein schwacher Gegner.“

Telekom Post SV: Zumdieck – Kortmann (58. Kaup) – Beckmann (46. Dogan), Wassermann – Kleine Bardenhorst, Möllering, Watmough (Lenoci), Burjanadze, Gradina – Jusufi, Pfaff.

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