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Echte Wasserschlachten

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Ahlen. Reichlich verwässert präsentierte sich der Rückrundenstart in der Kreisliga A auch für die Ahlener Teams. Die Übersicht:

ASG - SpVg Oelde 0:1

Zumindest aus Sicht der Ahlener SG hätte das Heimspiel gegen den Tabellenfünften Oelde sicherlich besser abgesagt werden können. Denn bei der 0:1-Heimniederlage auf dem pfützengetränkten Aschenplatz war von Spielkultur in dieser Partie kaum zu reden. Mehr noch hatte das Ganze im ununterbrochenen Regen so etwas von „Führerscheinprüfung für U-Boote“ (O-Ton aus der ASG-Kabine). So plätscherte die Partie eigentlich, wie der prasselnde Regen, nahezu über 90 Minuten nur so im Mittelfeldgeplänkel dahin. Von Torchancen war kaum etwas zu sehen. Dennoch konnte der Oelder Dominik Kretz (75.) zumindest eine Umstimmigkeit in der ASG-Abwehr zum Tor des Tages nutzen. „Diese Partie hätte, da sie denn angepfiffen wurde, eigentlich keinen Sieger verdient gehabt“, konnte ASG-Coach Christian Radenz, selbst triefend nass, so gar nicht richtig sauer über diese Niederlage sein.

Aramäer - F. Walstedde 1:1

Mit einem 1:1-Unentschieden verdiente sich Aramäer im Heimspiel gegen Fortuna Walstedde einen Punktgewinn. Denn auf der an sich relativ gut bespielbaren Asche des Don-Bosco-Platzes mussten die Ahlener schon nach 25 Minuten einem Kontertreffer der Walstedder hinterherlaufen. Dabei hatte Aramäer-Coach Klaus Ettlin eigentlich darauf gesetzt, dass mit der Rückkehr von Peter Kasper auf der Liberoposition und Hidayet Kolac im Angriff eigentlich sein Team möglichst früh diese Partie selbst entscheidend bestimmen würde. Doch eigentlich erst nach der Walstedder Führung zur Pause kamen die Aramäer dann nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel. Erst nach zwei Platzverweisen, einmal für Walstedde und einmal für den Ahlener Felix Wonnemann, konnte dann letztlich Aydin Karagün (87.) den verdienten Ausgleich markieren.

SuS Enniger - Vorhelm 1:3

Trotz des kräftezehrenden Einsatzes beim 4:2-Sieg Mitte der Woche gegen Beckum 2, erkämpfte sich Westfalia Vorhelm einen verdienten 3:1-Auswärtssieg im Derby in Enniger. So brachte Andreas Kuhlmann (12.) die Vorhelmer in Führung. Enniger bemühte sich um den Ausgleich, doch Markus Recker (35.) konnte nach einem Rinke-Schuss sogar zur dann auch nicht unverdienten 2:0-Pausenführung der Westfalia abstauben. Enniger reagierte, stürmte jetzt mit fünf Offensivkräften. Doch es kam noch dicker: Dennis Rinke (53.) schnappte sich den Ball und vollendete nach einem herrlichen Solo mit einem strammen Schuss zur 3:0-Führung. Holger Franz verkürzte in der 88. Minute noch auf 1:3. Dabei blieb es.

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