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Edle Glanzeffekte bestimmen Frisurenmode 2008

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Frankfurt/Main – Edle Glanzeffekte und asymmetrische Schnitte kennzeichnen die Trend-Frisuren des kommenden Sommers. „Retro und Revival haben ausgedient. Die Zeit ist reif für ganz neue Looks“, sagte die Präsidentin des Friseurverbandes Bund Deutscher Haarformer (BDH), Stefanie Köhn, bei der Vorstellung der Haarmode 2008 ihrer Organisation am Montag in Frankfurt. Kennzeichen der Frisuren sind warme, metallische Farben. Für Frauen und Männer gleichermaßen sind exakte und klare Linien aktuell.

Dabei ist bei der Herrenmode langes Nackenhaar wieder im Kommen. Die Stirnpartie wird extrem kurz gehalten. Der klassische Scheitel der vergangenen Saison hat ausgedient. Bei den Damen ist der Pagenkopf angesagt. Es wird meist auf einer Seite länger geführt und schräg angeschnitten. Außerdem muss das Haar glatt wirken. Wichtig sei, dass der Styling-Aufwand gering ist und die Frisur damit alltagstauglich bleibt.

Weiterhin völlig „out“ sind knallige Haarfarben. Die Frisur von morgen soll stattdessen nur leicht schillern oder metallisch wirken. „Unspektakuläres, graues Haar wird in edles Graphit überführt und wirkt ungemein sexy“, meinen die Haarformer. Dabei werden die Haare sanft gefärbt oder im Naturton veredelt. Eine Ausnahme sind einzelne Strähnen. Die dürfen starke Farbakzente setzen. Dem 1857 gegründeten BDH gehören nach eigenen Angaben bundesweit rund 250 Friseure an. Der Fachverband hat sich zum Ziel gesetzt, Zeitgeist-Strömungen in tragbare Frisurenmode einfließen zu lassen.

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