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Karneval in Münster

Ein Feuerwerk der Witze

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-cro- Münster. Da staunte Carolus Piep, das Maskottchen der Karnevalsgesellschaft (KG) Witte Müse, nicht schlecht: Die KG veranstaltete nicht nur die Herrensitzung, sondern wollte auch gebührend ihren 50. Geburtstag feiern. Daher hatten sich die Organisatoren der Sitzung im Pfarrer-Eltrop-Heim ein umfangreiches Programm einfallen lassen. Kein karnevalistischer Aspekt durfte ausgelassen werden.

Nachdem zunächst Humorist Will Binzen sehr anschaulich darstellte, wohin übertriebener Alkoholgenuss führen kann, nämlich auf die Bühnenbretter – heizte Jong-leur Philipp Dammer, die Stimmung weiter an. Mit seinem Einrad und mit dem Feuer trieb er manch waghalsiges Spiel. Als die Zuschauer eine Zugabe von ihm den „Helikopter“ sehen wollten – ein Kunststück mit Fackeln über dem Kopf –, zeigte Dammer auch diesen Trick, wenn auch „mit einem flauen Gefühl“.

Dass bei einer Herrensitzung Tanzdarbietungen nicht fehlen dürfen, ist selbstverständlich: Der Auftritt der „Los Caribenos“ gefiel auch Freddy, dem gefiederten Freund des Bauchredners Michael Walta.

Bei diesem Duo waren Lacher bei den Herren vorprogrammiert. „Ich habe eine von den Schönheiten angesprochen: Sie hatte ein schönes Tattoo am Bein“, so der Vogel. „Leider war es eine Krampfader.“ Als besondere Überraschung zeigte der Bauchredner eine Show mit Publikumseinlage: So wurden die Prinzessin der befreundeten Karnevalsgesellschaft „Tuffelkerlkes“ aus Holland, die mit einer Abordnung vertreten war, und Präsident Walter Weßler auf die Bühne gebeten. Sie mussten sich zur Freude der Gäste ein Musikstück „in den Mund legen“ lassen.

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