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Giro News

Ein Hauch von Tour de France in Senden

Dietrich Harhues

Senden - Sie sind leise, sie sind schnell, und sie sind schnell wieder weg. Am 3. Oktober (Sonntag) sausen die Radprofis, die beim Sparkassen Münsterland Giro 2010 um den Sieg ringen, durch Senden. Husch und weg? Nein, nicht ganz. Denn das Peloton, das mit vollem Tempo durchs flache Münsterland rast, wird von einer Karawane von Fahrzeugen begleitet. Der Autoverkehr wird am Sonntagmittag im Ortskern hingegen ausgebremst.

Ein Hauch von Tour-de-France-Fieber an den Straßen - darauf hoffen die Veranstalter in der durchaus radsportbegeisterten Region. Das Zuschauen lohnt sich bestimmt, verspricht Stefan Schwenke vom Orga-Team des Sparkassen Münsterland Giros. „Was die Faszination ausmacht, ist die Geschwindigkeit“, betont Schwenke. Er hebt jedoch zugleich hervor, dass der Konvoi von Fahrzeugen, der die Athleten begleitet, ein imposantes Bild abgibt. Hinzu kommt: Auch innerhalb Sendens gibt es Abschnitte, die den Pedalsportlern volle Konzentration abverlangen. Zu diesen Stellen zählen die beiden Kreisverkehre, die auf der Route durch Senden liegen.

Die Radprofis starten um 11.30 Uhr in Nordkirchen, erreichen gegen 12.20 Uhr die Gemeinde Senden von Hiddingsel aus. Gerade mal 40 Kilometer haben die Rennradfahrer dann hinter sich. Das Feld dürfte noch nicht ausgefranst sein.

Autofahrer sollten einen Bogen schlagen und sich auf die Sperrungen einstellen, bittet Holger Bothur, Sachgebietsleiter Bürgerservice und Ordnung in der Gemeindeverwaltung. Auf ein Rahmenprogramm werde in Senden verzichtet, da nur die Profis den Ort passieren und ohnehin viele Veranstaltungen laufen.

Bothur betont: „Für so ein Sport-Ereignis ist der Aufwand vertretbar.“

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