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Ein Haus auf dem Mond

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Der Mond ist überzogen mit Gebirgen, Kratern und viel Staub. Dort leben keine Pflanzen oder Tiere, und es plätschert kein Wasser in Flüssen. Trotzdem träumen manche Forscher von einem Haus auf dem Mond. Sie hoffen, dass dort zum Beispiel bald eine Raumfahrtstation stehen könnte, ähnlich wie die ISS im All.

Vielleicht sind sie diesem Traum nun ein Stückchen näher gekommen: Deutsche Wissenschaftler aus Münster und Kollegen aus Japan haben einen Tunnel auf dem Mond entdeckt. Der könnte Astronauten womöglich genug Schutz bieten, um eines Tages dort zu wohnen.

Bisher hat den Tunnel niemand aus der Nähe gesehen. Die Forscher haben ihn auf den Aufnahmen einer Raumsonde entdeckt - als kleinen schwarzen Fleck. „Der Fleck ist ein Loch. Ein sicheres Haus auf dem Mond“, sagt der Weltraumexperte Harald Hiesinger aus Münster. Doch wie sieht es im Inneren aus? Gibt es Eis? Wie kalt ist es? „Sicher ist es dunkel darin“, sagt der Forscher.

Bis dort wirklich jemand leben kann, ist es noch ein sehr weiter Weg. Auf dem Mond gibt es keine Luft zum Atmen. Man müsste im Tunnel also zuerst irgendwie eine Blase mit einer künstlichen Atmosphäre schaffen - etwa wie eine Art aufblasbarer Ballon, in dem Menschen überleben könnten.

Erst dann könnte man dort eine Station einrichten. Das Ganze wäre außerdem sehr teuer und aufwendig.

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