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Ahlener SG

Ein Spaziergang wird das nicht

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Ahlen. Während die Konkurrenz an diesem Wochenende spielfrei ist, müssen die Verbandsliga-Handballer der Ahlener SG am Samstag zu einem Nachholspiel antreten. Gegner ist um 16 Uhr in der Realschulhalle die HSG Altenbeken/Buke, die wie die Rot-Weißen derzeit mit 6:12 Punkten ganz unten im Tabellenkeller steht.

Von einem Spaziergang will ASG-Coach Martin Nelling aber trotz des jüngsten 32:31-Sieges seiner Jungs bei Spitzenreiter Brockhagen nichts wissen. „Es ist ganz klar ein Kellerduell, auch wenn wir am vergangenen Wochenende gewonnen haben“, erklärt der Trainer und fordert unbedingt einen Sieg von seinen Schützlingen. Die können zwar nicht mehr wie in der Vorwoche auf die Unterstützung von Björn Wiegers rechnen, der wieder in der Zweitliga-Mannschaft festgespielt ist, dafür ist aber nach seinem Aushilfsjob in der 2. Liga Patrick Schroeder wieder mit von der Partie. Die Rückraumtore des langen Hammensers hatte man in den vergangenen Partien der Rot-Weißen schmerzlichst vermisst.

Zwar hat Aufsteiger Altenbeken bisher noch nicht so richtig Fuß fassen können in der Verbandsliga, doch darf man den Neuling deshalb keineswegs unterschätzen. Andernfalls könnte die ASG-Reserve die gleiche bittere Erfahrung machen wie unlängst die „Sachsenrösser“ vom TV Hille, die am Ende in Altenbeken mit 18:26 den Kürzeren zogen. Denn die HSG ist trotz des schlechten Tabellenstandes ein unangenehmer Gegner und spielt mit einer schwer zu überwindenden 6:0-Deckung. „Die Jungs spielen sehr körperbetont, vor allem im Angriff geht es oft Mann gegen Mann“, warnt Nelling sein Team. Probleme bekommen die Altenbekener allerdings, wenn der Gegner schnell spielt und kombiniert.

„Im Grunde genommen müssen wir wie im letzten Match spielen. Mit sehr viel Bewegung im Angriff, damit die gegnerische Deckung durcheinander gerät“, weiß Nelling um dieses Manko des heutigen Kontrahenten und um die Bedeutung der Partie. Denn mit einem Sieg könnten sich die Rot-Weißen bis auf Tabellenplatz neun hochkatapultieren.

„Wenn die Jungs wie im letzten Spiel alles geben, gewinnen wir“, ist sich der Coach sicher

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