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Ahlener SG

Eine neue Chance

André Fischer

Ahlen - Das Spiel eins nach Stefan Pries (SV Post Schwerin) ging in Hamm in die Hose (28:31). Was ist gegen den HC Empor Rostock drin im Spiel eins nach Thomas Lammers, der seit Mittwoch beim künftigen Partner ASV unter Vertrag steht? Die Antwort gibt der Rest der ASG-Truppe am Samstag auf dem Parkett der Friedrich-Ebert-Halle. Anwurf ist um 18 Uhr.

Zwei Stammkräfte sind weg, eine Schaltstation am Kreis außer Gefecht: Björn Wiegers ist am Donnerstag erfolgreich am Oberschenkel operiert worden und wird dem Team von Trainer Jens Pfänder bis Mitte Februar fehlen. Höchste Zeit, dass andere Jungs in die Bresche springen. So sieht das auch der Coach: „Jetzt müssen jene Spieler Gas geben und sich zeigen, die bislang noch nicht so zum Zuge gekommen sind.“ Gemeint sind vor allem Rasmus Gersch, Gustaf Samuelsson oder Youngster Jakob Macke. Letztgenannter könnte die vakante Position am Kreis übernehmen, wird aber auch in der Abwehr seinen Mann stehen müssen. „Wir haben in dieser Woche viel ausprobiert. Ich denke, dass wir gut aufgestellt sind“, so Jens Pfänder, der nach überstandener Virusinfektion „gallig“ auf das Spiel und die Rückkehr auf die Trainerbank ist. „Es war schon bitter, die Partie in Hamm nur per Internet verfolgen zu können. Zur Pause wäre ich beinahe zusammengebrochen. Dann lief es zum Glück besser und wir konnten erhobenen Hauptes die Maxipark-Arena verlassen“, gewährt der Übungsleiter Einblicke in seine Gefühlswelt.

Es bleibt abzuwarten, wie die Rot-Weißen die jüngsten Veränderungen verpacken. Gewillt sind sie jedenfalls alle, die Saison mit dem bestmöglichen Ergebnis zu Ende zu spielen, egal was noch kommt. Ein Sieg gegen Rostock wäre die passende Antwort.

Gerade zum jetzigen Zeitpunkt ist die Chance für jeden Spieler neu da, sich in den Vordergrund zu spielen und sich für die neue Handball-Spielgemeinschaft Ahlen-Hamm anzubieten, gar aufzudrängen.

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