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EM 2008: Österreicher rechnen mit weniger Sex und mehr Streit

wn

Wien – Während der Fußball-Europameisterschaft im Juni rechnen die Österreicher nach einer Umfrage mit weniger Sex und mehr Streit ums Fernsehprogramm. 30 Prozent der Befragten einer repräsentativen Studie der Universität Wien stellen sich auf weniger Liebesspiele während des Fußballereignisses ein. 14 Prozent rechnen jedoch mit einer deutlichen Steigerung der Libido, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Mittwoch.

Das Fußballinteresse ist laut Umfrage groß: Acht von zehn Österreichern wollen die EM auf jeden Fall verfolgen, 37 Prozent wollen ihren Tagesablauf nach den Spielen richten und elf Prozent planen, deshalb Urlaub zu nehmen. Mögliche Produktivitätsverluste als Folge des Fußballfiebers werden nach Einschätzung der Forscher durch mehr Konsum gesamtwirtschaftlich ausgeglichen.

Im Privatleben fürchten die Menschen jedoch einiges Ungleichgewicht: Jeder zweite rechnet mit Streit ums Fernsehprogramm, 33 Prozent stellen sich auf größere Beziehungskrisen ein. Zehn Prozent glauben jedoch, dass es mit dem oder der Liebsten dann besser klappt. Für die repräsentative Studie hatten Marketingexperten 1500 Menschen befragt.

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