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USC Münster

Ende der Sommerpause

Wilfried Sprenger

Münster. Nach der Saison ist vor der Saison. Weil Fußballer rastlose Menschen sind und sich auf anstehende Aufgaben gern gewissenhaft vorbereiten, wird auch in der Sommerpause gekickt. Traditionell geschieht dies beim Fuchs-Cup. Zum sechsten Mal richtet Grün-Weiß Amelsbüren das Turnier in diesem Jahr aus.

Acht Mannschaften hat das Organisations-Team um Fußball-Abteilungsleiter Christian Ziegert eingeladen. Leider gab es auch einige Absagen. So fehlt neben dem Landesligisten 1. FC Gievenbeck auch Westfalenligist TuS Hiltrup. Der Vorjahresfinalist mischt ab kommenden Samstag beim Tuja-Cup in Gievenbeck mit. „Bedauerlicherweise überschneiden sich die beiden Turniere in Münster terminlich“, sagt Ziegert.

Gleichwohl ist es den Grün-Weiß-Verantwortlichen erneut gelungen, ein ansehnliches Feld aufzustellen. Es wird angeführt von Titelverteidiger Grün-Weiß Nottuln. Der Aufsteiger in die Westfalenliga ist zugleich der ranghöchste Verein. Im vergangenen Jahr bezwangen die Schützlinge von Trainer Rainer Leifken im Enspiel den TuS Hiltrup mit 1:0. Nottuln ist auch aktuell erster Favorit auf die 600-Euro-Siegprämie. Insgesamt werden in Amelsbüren 1300 Euro ausgeschüttet.

In der Vorrunde misst sich Nottuln mit den Bezirksligisten GW Gelmer, Union Lüdinghausen und SV Herbern. In der anderen Gruppe spielen die Landesligisten BSV Roxel und SG Telgte, die Mannschaft des Ausrichters sowie Bezirksliga-Aufsteiger VfL Wolbeck. „Ich denke, die Besetzung kann sich sehen lassen. Nach den Absagen in Münster haben wir Qualität im Kreis Coesfeld gesucht. In Lüdinghausen und Herbern sind wir fündig geworden. Wir freuen uns auf diese Mannschaften“, erklärt Ziegert.

Ziegert freut sich auf ein Turnier in entspannter Atmosphäre. „In dieser frühen Phase der Vorbereitung haben die Teams noch keinen Druck. Das lässt auf guten Fußball hoffen“, sagt der Abteilungsleiter. Natürlich erwartet er den auch vom eigenen Team. Im Vorjahr lief beim Gastgeber nicht viel zusammen. Nach drei Niederlagen blieb Amelsbüren als Gruppenletzter in der Vorrunde hängen. Das soll sich nicht wiederholen. „Es ist doch sonnenklar, das wir am Endspieltag gern dabei wären“, formuliert Ziegert das Ziel.

Der VfL Wolbeck und der BSV Roxel eröffnen morgen um 16 Uhr den Turnierreigen. Direkt im Anschluss (Anpfiff 18 Uhr) treffen Amelsbüren und Landesligist SG Telgte aufeinander.

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