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Die RAF-Debatte

Entscheidung: Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Wisniewski

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Karlsruhe – Generalbundesanwältin Monika Harms ermittelt wegen des Mordes an ihrem Vorgänger Siegfried Buback vor 30 Jahren gegen den früheren RAF-Terroristen Stefan Wisniewski. Es handele sich um einen Anfangsverdacht, sagte Harms am Mittwoch in Karlsruhe.

Das Verfahren sei am vergangenen Montag auf Grund eines Artikels im Nachrichtenmagazin „Spiegel“ eingeleitet worden. Wisniewski war nach dem Mord an Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer im Herbst 1977 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Seit 1999 ist er wieder auf freiem Fuß.

Nach Angaben der Generalbundesanwältin sollen noch weitere Zeugen geladen werden. Auf die Urteile gegen die beiden verurteilten BubackAttentäter Christian Klar und Knut Folkerts hätten die neuen Hinweise unter anderem vom früheren RAF-Teroristen Peter-Jürgen Boock keinen Einfluss. Klar und Folkerts galten bislang als unmittelbar Beteiligte des Attentats auf Buback. Boock soll in den kommenden Tagen als Zeuge vernommen werden.

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