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Entschluss reifte beim abendlichen Ball 

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Merfeld. Einige 100 Merfelder pilgerten am Sonntagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein zur malerisch gelegenen Vogelstange. Mit Sack und Pack, mit Kind und Kegel sowie vor allen Dingen mit bester Laune verfolgten sie über knapp drei Stunden das Königsschießen ihres Schützenvereins und sorgten für eine tolle Kulisse beim Kampf um den begehrten Titel. Um 16.55 Uhr ging dann ein Aufschrei durch die Menge: mit dem insgesamt 355. Schuss holte Mark Hölker das schon arg zerrupfte Federvieh zu Boden.

„Gestern Abend beim Ball habe ich mir vorgenommen, Merfelder Schützenkönig und Nachfolger von Andreas Hesker zu werden“, kommentierte die neue Majestät unmittelbar nach dem Volltreffer und fügte hinzu: „Ich bin überglücklich, dass ich es gegen so viele Konkurrenten geschafft habe.“

Mark Hölker, seit seinem 18. Geburtstag Mitglied im Verein und seit einigen Jahren auch Mitglied des Vorstandes, wurde noch an Ort und Stelle auf den Schultern seiner Untertanen angemessen gefeiert und mit Glückwünschen überschüttet.

Um 20.30 Uhr marschierte der strahlende Regent im Glanze der Königskette und an der Seite seiner Königin Judith Bünker, begleitet von den Ehrenpaaren Doris Hölker und Jörg Reining sowie Andrea Ernsting und Georg Kneupner, zum Königsball ins wiederum prall gefüllte Festzelt ein. Zu den Rhythmen der Showband Valentinos wurde bis zum Morgengrauen geschunkelt, geschwoft und dem Vernehmen nach hin und wieder auch das eine oder andere Gläschen getrunken.

Los ging es mit dem Merfelder Schützenwochenende traditionsgemäß mit einem Umzug zur Kirche und einem Festhochamt unter der Leitung von Dechant Puthussery, der auch beim Frühschoppen zum Ausklang am Montag neben dem Dülmener Bürgermeister Jan Dirk Püttmann und dem Merfelder Ortsvorsteher Josef Kock als Ehrengast anwesend war. Sie verfolgten die Auszeichnungen der Jungschützen Markus Timmermann und Uwe Wautmann für ihre guten Leistungen beim Vogelschießen, der Diamantkönigin (1949) Hanni Plastrotmann und zuguterletzt von Ludger Frerick. Er ist nach 30-jähriger Vorstands- und Geschäftsführertätigkeit aus dem Vorstand ausgeschieden und zum Ehrenmitglied ernannt worden.

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