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Sport-Extra: Fußballer vor dem Saisonstart

Erfahrenes Trio für den Weg zum Titel

Marian Tüns

Senden - Die Letzten werden die Ersten sein. Getreu diesem Motto startete am Samstag Fußball-Kreisligist VfL Senden als letzte A-Ligamannschaft in die Saisonvorbereitung für die kommende Spielzeit.

Als Letzter gestartet, will die Mannschaft um Spielertrainer Pascal Gromke am Ende der Saison ganz weit vorne landen - gerne auch Meister werden.

Dass die Steverstädter das Potenzial haben, um in der kommenden Spielzeit ganz oben mit zu mischen, steht für zahlreiche Trainerkollegen Gromkes außer Frage. Sie attestieren dem VfL gute Titel- und Aufstiegschancen.

Auch Gromke selbst weiß um die Qualität seines Kaders. „Unser Ziel ist es, dass wir uns so schnell wie möglich unter den ersten drei Mannschaften etablieren. Dann wird man sehen, wie es weitergeht und was am Ende dabei herauskommt“, formuliert Gromke das VfL-Vorhaben für die kommende Saison, ohne dabei die Wörter „Meisterschaft“ oder gar „Aufstieg“ zu verwenden. Als Konkurrenten um die ersten Plätze sieht Gromke allen voran Blau-Weiß Alstedde und SuS Olfen sowie „ein zwei Wundertüten, die es in jeder Saison gibt“, so Gromke, der das Sendener Traineramt in der vergangenen Winterpause von Wolfgang Leifken übernommen hat.

Um das ambitionierte Unterfangen erfolgreich meistern zu können, haben Gromke und die VfL-Verantwortlichen während der Sommerpause ganze Arbeit geleistet. Bis auf Jonas Bömmelburg, den es studienmäßig wahrscheinlich nach Köln zieht, bleibt der Kader komplett. Auf der anderen Seite sind bei den zahlreichen Neuzugängen auch echte Hochkaräter dabei. Da sind vor allen Dingen Steffen Tillmann und Thorsten Hase zu nennen. Tillmann, der nach einem Jahr beim Landesligisten BSV Roxel nach Senden zurückkehrt, und Hase, der von Westfalenliga-Absteiger Davaria Davensberg zu den Blau-Weißen wechselt, werden im Mittelfeld die Sendener Schaltzentrale bilden. Für Stabilität in der Defensive soll Jörn Meinert sorgen, der von Blau-Weiß Aasee zurück in die Steverstadt wechselt. Gemeinsam sollen die drei die junge Sendener Mannschaft führen. Außerdem rücken die A-Jugendlichen Miguel Wesselborg, Patrick Reckmann und Marcel Heitkötter sowie Nico Högemann aus der zweiten Mannschaft in die Sendener Erstvertretung auf.

Neben der Integration der Neuzugänge legt Gromke großen Wert auf eine gute und konzentrierte Vorbereitungsphase, in der neben dem üblichen „Konditionsbolzen“ mit einer Reihe von Testspielen der spielerische Faktor nicht zu kurz kommen soll. Die Sendener wollen besser in die Saison starten als im vergangenen Jahr: Zur Halbzeit lag der VfL 13 Punkte hinter Herbstmeister Olfen. Ein solcher Rückstand würde die ambitionierten VfL-Hoffnungen in diesem Jahr (zu) früh jäh zerstören.

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