1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Erfolg hat Tradition

  6. >

Archiv

Erfolg hat Tradition

Michael Schulte

Münster. Alles wie gehabt. Das Programm hat sich nicht geändert, die Dotierung auch nicht, das Interesse der besten Spring- und Dressurreiter ist nach wie vor ungebrochen, Karten sind traditionell Mangelware. Und das alles gut einen Monat vor dem Beginn des K+K-Cups 2009.

„Im Januar dieses Jahres haben wir ein sehr erfolgreiches Turnier durchgeführt. Ich will nicht ausschließen, dass die nächste Auflage noch erfolgreicher wird.“ Für Ludwig Reher, den ehemaligen Geschäftsführer des gastgebenden Reiterverbandes, lässt sich das am Verlauf des Vorverkaufs festmachen. Der leidgeprüfte Mann ist nun mal die Schaltstelle bei der Ticketvergabe und bekommt bis zum Turnierstart (7. bis 11. Januar) Nachfragen nach den begehrten Eintrittskarten. „Das geht von Sponsoren über Reitervereine bis hin zu Privatpersonen, die sich auf diesem Weg noch ihr Ticket besorgen möchten.“ Reher findet es schade, dass die Halle Münsterland nicht 1000 Plätze mehr bietet. „Es ist undankbar, immer wieder Absagen zu erteilen.“

Ausverkauft ist ein Wort, das Turnierveranstalter Bernd Schulze Brüning ungern in den Mund nimmt. Er möchte alle Interessenten einladen, in die Halle zu kommen. „Wir finden für jeden einen Platz.“ Nicht unbedingt in der Halle zum Sitzen; aber es gibt ja auch die Möglichkeit, das Geschehen gemütlich bei den Ausstellern zu verfolgen. In diesem Jahr werden erstmals zwei Großleinwände angebracht, so dass sowohl vom Wein- als auch vom Bierstand alles verfolgt werden kann.

Nach heutigem Stand sind für die Abendveranstaltungen am Donnerstag (Bauern-Olympiade), Freitag und Samstag sowie für den Sonntagnachmittag in der großen Halle keine Karten mehr zu bekommen. Für den Samstagnachmittag sind noch Restbestände zu ergattern, da ist allerdings Eile geboten. Freunde des Dressursports haben es ein wenig besser, am Viereck sollte sich immer noch ein Plätzchen finden lassen.

Ein Besuch dort ist zudem lohnend, weil ein starkes Teilnehmerfeld hohes Niveau verspricht. Angeführt von der fünffachen Olympiasiegerin Isabell Werth, Mannschafts-Weltmeister und -Olympiasieger Hubertus Schmidt sowie den „Shooting-Stars 2008“ Helen Langehanenberg und Hedda Droege gehen weitere Etablierte und starker Nachwuchs auf Punktejagd.

Auch bei den Springreitern sieht es bestens aus. Die nationale Elite hat sich angesagt, dazu kommen Stars aus dem Ausland. „Das geht von Hugo Simon über Jan-Gert Bruggink bis hin zu Jos Lansink“, verrät Schulze Brüning. Wohl wissend, dass weitere Nennungen folgen werden. Spitzensport und Lokalkolorit garantieren – wie in jedem Jahr – die Namen Ludger Beerbaum, Marco Kutscher, Marcus Ehning, Ulrich Kirchhoff und Toni Hassmann. Auch diese Liste ließe sich beliebig verlängern.

Nebenbei sei bemerkt, dass sich der K+K-Cup 2009 im direkten Wettbewerb mit den Veranstaltungen in Neustadt-Dosse und Verden befindet, was dem Starterfeld allerdings keinen Abbruch tut. „Die meisten Topreiter entscheiden sich für Münster. Sie wissen eben, was sie an diesem Hallenturnier haben“, freut sich Schulze Brüning.

Startseite