1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Erster Wettkampf für den USC

  6. >

Archiv

Erster Wettkampf für den USC

wn

-wis- Münster. Am kommenden Sonntag feiert Männervolleyball-Bundesligist Bayer Wuppertal sein „Sommerfest“. Dazu eingeladen sind auch die Damen des USC Münster. Um 14 Uhr messen sie sich im Bayer-Sportpark mit dem niederländischen Erstligisten Longa Lichtenvoorde.

Trainer Axel Büring freut sich auf den Vergleich. Schließlich ist es der erste Wettkampf während der Saisonvorbereitung. Das erste Meisterschaftsspiel bestreiten die Unabhängigen am 6. Oktober beim Meisterschafts-Mitfavoriten NA Hamburg.

In den vergangenen Wochen haben die USC-Damen hart und intensiv trainiert. Manchmal drei Mal pro Tag. „Meine Eindrücke waren positiv. Ich bin zufrieden“, sagt Büring. Die Begegnung mit Lichtenvoorde ist für den letztjährigen Meisterschaftssiebten eine erste kleine Standortbestimmung. „Allerdings“, räumt Büring ein, „ist Longa schon ein bisschen weiter als wir.“ Zuletzt testete der holländische Vizemeister bei einem Turnier in Erkelenz. Dort kassierten die Schützlinge des ehemaligen deutschen Bundestrainers Mathias Eichinger zwei Niederlagen gegen Münsters Liga-Konkurrenten Bayer Leverkusen.

Personell ist die Situation beim USC unverändert. Der Club verhandelt zwar mit möglichen Neuzugängen, Vollzugsmeldungen gibt es aber weiterhin nicht. Ein bisschen ist es ein Wettkampf gegen die Uhr. „Die Zeit, die wir benötigen, um uns einzuspielen, wird zunehmend knapper“, weiß Büring.

Momentan zählen acht Spielerinnen fest zum Kader der Ersten: Kapitän Andrea Berg, die Außenangreiferinnen Johanna Barg, Anika Brinkmann und Tatjana Zautys, Lea Hildebrand und Jil Döhnert als weitere Mittelblockerinnen, Libera Lisa Thomsen und Doreen Engel als einzige Zuspielerin. Diese acht werden am Samstag die Begegnung gegen Lichtenvoorde bestreiten. Ob der Kader mit Spielerinnen aus dem Zweitliga-Team aufgefüllt wird, mochte Büring gestern noch nicht sagen. „Ich weiß es noch nicht. Aber Teresa Mersmann wäre natürlich eine Option.“

In der ersten Phase der Saisonvorbereitung hat der Coach noch Rücksicht auf die Beachvolleyball-Interessen einiger Spielerinnen genommen. Nun konzentrieren sich alle wieder auf das „Kerngeschäft“. Es heißt Kraftaufbau und Technikschulung. 25 Tage bleiben dem Team noch, um sich für den Saisonauftakt in Hamburg zu präparieren. Keine sonderlich lange Zeitspanne.

Startseite